Radler des OWK Eppertshausen meistern 220 Kilometer auf der Regionalparkroute
Eine dreitägige Entdeckungsreise per Muskelkraft liegt hinter den Radlerinnen und Radlern des Odenwaldklubs Eppertshausen. Die traditionelle Mehrtagestour führte die Gruppe in diesem Jahr auf die abwechslungsreiche Regionalparkroute Rhein-Main. Auf einer Gesamtstrecke von stolzen 220 Kilometern erlebten die Teilnehmer eine gelungene Mischung aus Naturerlebnis, Kultur und sportlicher Gemeinschaft.
Die Tour startete gut gelaunt in Eppertshausen. Der Weg führte die Radgruppe zunächst durch die grünen Auen und Wälder des südlichen Rhein-Main-Gebiets. Entlang gut ausgebauter Radwege ging es Richtung Westen, wo am späten Nachmittag der Rhein erreicht wurde. Nach der Überquerung des Flusses bezog die Gruppe ihr erstes Quartier in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Beim gemeinsamen Abendessen in der historischen Altstadt ließen die OWK-Mitglieder den gelungenen Auftakt Revue passieren.
Am zweiten Tag stand die Königsetappe auf dem Programm. Von Mainz aus überquerte die Gruppe wieder den Rhein und folgte der Regionalparkroute in Richtung Norden. Vorbei an Streuobstwiesen, modernen Kunstwerken am Wegesrand und durch schattige Waldabschnitte führte die Route quer durch das Herz der Metropolregion. Trotz einiger spürbarer Steigungen in Richtung Vortaunus bewiesen alle Teilnehmer beste Kondition. Das Tagesziel Friedrichsdorf am Fuße des Taunus wurde plangemäß und unfallfrei erreicht. Ein gemütlicher Ausklang des Abends stärkte die Gruppe für das finale Teilstück.
Die letzte Etappe führte die Radler aus dem Taunusvorland zurück in die Heimat nach Eppertshausen. Die Fahrt durch die östlichen Ausläufer des Regionalparks bot noch einmal herrliche Ausblicke auf die Skyline von Frankfurt, den Taunus, die Wetterau, den Vogelsberg, sowie den Odenwald mit seinen Ausläufern. Als die rund 220 Kilometer auf den Tachos vollendet waren, zog die Gruppe ein rundum positives Fazit: Die Tour war geprägt von bestem Radlerwetter, allerdings mit hochsommerlichen Temperaturen, einer hervorragenden Organisation und einem großartigen Teamgeist. Die Regionalparkroute hat einmal mehr gezeigt, wie vielseitig und naturnah die eigene Region direkt vor der Haustür ist. Die Planung für das nächste Rad-Abenteuer im kommenden Jahr steht bereits in den Startlöchern.


