Gelungener Arbeitseinsatz im Biotop am Storchenmast

Nachdem im vergangenen Herbst die angesetzte Biotoppflege des Odenwaldklubs Eppertshausen aufgrund schlechten Wetters und hohem Wasserstand nicht stattfinden konnte, wurde diese nun am 07. Februar 2026 nachgeholt. Die Vorbereitung zur Maad wurde unter den interessierten Augen der am Montagmorgen dem 2. Februar gerade angekommenen Störche angefangen. Das hohe Schilf wurde mittels Motorsense geschnitten und gemulcht und die heftig wild ausladenden und wuchernden Brombeerhecken gestutzt. Die von den Herbststürmen umgestürzten und abgebrochenen Bäume auf den Stock zurückgesetzt. Unrat und Müll, das gar nicht in das wertvolle Biotop gehört, gesammelt und entsorgt. Im Vorfeld wurden die Obstbäume fachmännisch geschnitten als auch das wuchernde Gras unter den Bäumen gemulcht. Gab es noch während der Woche Probleme mit neuem Schneefall und Regen, war der Samstag ideal für die 7-köpfige Helfergruppe, das Schilf und Gras zusammenzutragen und am Rand aufzuschichten. Acht große Haufen wurden in drei Stunden aufgeschichtet, die in den nächsten Tagen durch den Bauhof der Gemeinde zur Deponie gebracht werden. Mit einem rustikalen Frühstück bedankte sich der Vorstand bei den fleißigen Helfern für die gelungene Aktion. Für die Frühjahrsaktion wurden im Biotop von den Helfern über 40 Arbeitsstunden geleistet.  In den nächsten Tagen, soweit das Wetter mitspielt, werden noch kleine Restarbeiten erledigt, die Gerätschaften gewartet und für den Herbst vorbereitet – dann steht erneut wieder eine Pflegemaßnahme an, die rechtzeitig angekündigt wird.

OWK auf Schneeschuhwanderung im Kleinwalsertal

Liegt genügend Schnee – wenn ja, reicht er überhaupt zum Schneeschuhwandern? Das war für die beiden Wanderführer Peter und Bernhard rund um die geplante Schneeschuhfreizeit 2026 die wichtigste Frage. Sah es doch die letzten Jahre immer etwas mau aus.

Zuversichtlich starteten am Mittwochmorgen 25 Teilnehmer in Fahrgemeinschaften, aber auch mit der Bahn in Richtung Kleinwalsertal, zum IFA-Hotel Alpenrose. Kurz vor 17 Uhr waren dann alle eingecheckt, der Begrüßungs-Sekt wurde gereicht und die ersten Infos zum Programm der nächsten Tage und zur ausreichenden Schneelage wurden bekanntgegeben.

Für die ersten beiden Tage waren zum akklimatisieren Winterwanderungen angesagt und so ging es am ersten Tag mit dem Sessellift hinauf zur Sonna-Alp. Auf Grund der warmen Witterung der vergangenen Tage waren die gewalzten Winterwanderwege hier und da doch etwas vereist und so wurden vor dem Start die Grödel über die Wanderschuhe gezogen. Nach einer ausgedehnten Mittagsrast führte die Wanderung über Baad wieder zurück ins Hotel. Dort angekommen freuten sich die meisten auf einen entspannten Ausklang in der Wellness-Oase, den verschiedenen Saunamöglichkeiten und dem Schwimmbad. Am nächsten Morgen nutzten dann auch einige Teilnehmer die angebotene Wassergymnastik unter fachlicher Anleitung. Nach dem Frühstück ging es in einem mit Skifahrern prall gefüllten Gelenkbus zum Söllereck, dem Ausgangspunkt der nächsten Wanderung. Auch heute kamen die bereits am Vortag bewährten Grödeln zum Einsatz. Bei der Umrundung des Freibergsees wanderte die Gruppe direkt unter dem schrägen und freistehenden Anlaufturm der Heini-Klopfer-Skisprungschanze durch, auf der an diesem Wochenende die Skiflug-Weltmeisterschaften 2026 stattfanden. Mit einer Höhe von rund 60 m und einer maximalen Anlauflänge von 95 m zollte der Turm jedem von uns eine Menge Respekt von den Skispringern ab, die sich da hinunter wagten. Nach dem Abstieg nach Oberstdorf genoss ein Teil der Gruppe noch die Einkaufsmöglichkeiten, während ein anderer Teil sich eine Pause in der Oberstdorfer Dampfbierbrauerei gönnte. Anschließend ging es wieder mit dem Bus zurück ins Hotel.

Am nächsten Tag war es endlich soweit und die erste Tour mit Schneeschuhen stand auf dem Programm. Von einem bekannten Wanderführer hatte man erfahren, dass oberhalb von Schwende noch genügend Schnee lag, um die Schneeschuhe unterschnallen zu können. Für die Neulinge war es nicht leicht die Schneeschuhe zu richten, gemeinsam wurde dies aber rasch bewerkstelligt und in einer Karawane bewegten wir uns bei strahlendem Sonnenschein bergwärts Richtung Hörnlepass. Nach einer Mittagsrast im gleichnamigen Alpengasthof ging es zurück Richtung Schwende, wo man auf die Wandergruppe traf, die an diesem Tag eine Runde um den Straußberg auf dem Programm stehen hatte. Für den letzten Tag stand für die Wandergruppe eine Tour zur Bärgunthütte auf dem Programm und für die Schneeschuhgeher ging es nach einer Busfahrt von der Auenhütte zurück in Richtung Riezlern. Beide Gruppen kamen am frühen Nachmittag auf dem Rückweg in den „Genuss“ des angekündigten Schneefalls und waren froh sich zum Abschluss der Schneeschuhfreizeit im Wellnessbereich des Hotels aufwärmen zu können.

Nach dem Abendessen und einem Resümee der vergangenen Tage bedankte sich der Vorsitzende bei den Wanderführern und Organisatoren Peter Noll und Bernhard Kraus. Eine schöne und kurzweilige Winterfreizeit ging zu Ende und alle kehrten am Montag, trotz widriger Straßenverhältnisse wohlbehalten wieder zurück.