Der Odenwaldklub Eppertshausen hat viel vor
Jahreshauptversammlung des Odenwaldklubs Eppertshausen e.V.
Turnusgemäß, am letzten Freitag im Januar hält der Odenwaldklub Eppertshausen seine Jahreshauptversammlung. Im gut besuchten Haus der Vereine konnte der Vorsitzende acht neue Mitglieder an diesem Abend begrüßen. Nachdem der Vorsitzende Norbert Anton das abgelaufene Jahr aus der Sicht des Vorstandes wiedergab berichteten die einzelnen Abteilungen von den vielseitigen Aktivitäten. Die Wanderabteilung von den letzten Teilstücken der Bonifatius-Route, der Wanderwoche an die Fränkische Seenplatte, der Hochgebirgswanderung auf dem „Meraner Höhenweg“ in Südtirol und der zweiten Etappe auf dem Rheinsteig an Pfingsten. Die Winter- und Skifreizeit in die Kitzbühler Alpen war ausgebucht. Die Jugendabteilung konnte von vielen Aktivitäten berichten. Pfingstzeltlager, Sonnenwendfeier, das Waldfest an Himmelfahrt, die Beteiligung an Kerb und dem Weihnachtsmarkt waren erfolgreich. Zudem sind die Jugendlichen im Volkstanz und im Mandolinenorchester involviert. Gleich zwei Benefizkonzerte wurden in relativ kurzer Zeit organisiert und durchgeführt. Die japanische „Brass Porteno Big Band“ war zu Gast bei den Eppertshäuser Freunden und spielte im September in der Mehrzweckhalle. Eine Spende von 1000 € zugunsten der Tsunami-Opfer kam zusammen und beim Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche kam für den Sozialfond Eppertshausen, ein Projekt für benachteiligte Jugendliche, ein Betrag von 625 € zusammen. Auch im Naturschutz freute sich der Verein über gute Zahlen bei der Amphibienaktion, erfolgreiche Brut von Turmfalken im HEAG-Turm und der anstehenden Sanierung der Kreisstraße K 180 nach Messel, bei der dann die Querungshilfen für die Kröten mit eingebaut werden. Die Ruhebänke sind in gutem Zustand, die Wanderwege bestens markiert, meldeten die zuständigen Fachwarte. Nach dem Bericht der Rechner und der Entlastung des Vorstands gab es eine Nachwahl. Für Reiner Groh, der aus dem Amt ausschied wurde Roswitha Groh nachgewählt. Mit der Beitragsanpassung befasste sich die Versammlung eingehend. Nach sachlicher Diskussion wurde beschlossen, die seit 17 Jahren bestehenden Beiträge anzuheben und den Termin der Einzüge zu ändern. Die diesjährigen Abbuchungen erfolgen zum 1. März 2012 und ab dem nächsten Jahr werden die Beiträge jeweils zum 1. Februar eingezogen. Trotz 13 neuer Mitglieder ging die Teilnehmerzahl an den Wanderungen etwas zurück. Hier wurde über die Ursachen aber auch über zeitnahe Lösungen diskutiert um neue Wanderer zu aktivieren. Die Wanderordnung wurde überarbeitet, eine CD von den Jahresaktivitäten kann über Roswitha Groh bezogen werden, ebenso das Buch über die „Portefeuilleure und Babbscher von Eppertshausen“ das vom Verein herausgegeben wurde. Das angelaufene Jahresprogramm -im Wanderplan des Vereins veröffentlicht und bei der Volksbank, der Sparkasse und der Gemeinde erhältlich- wurde nochmals kurz vorgestellt. Kurz vor 22 Uhr konnte die Sitzung geschlossen werden.
Winterwanderung
Würzberg im Schnee
Am 05. Februar 2012
Würzberg ist Stadtteil von Michelstadt und die Gemarkung erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung auf einer Länge von 8 Kilometer entlang der bayerischen Landesgrenze. Die höchste Erhebung der Gemarkung ist der "Rote Buckel" mit 544 Metern.
Auf der Hochebene im Odenwald ist im Winter sehr oft eine geschlossene Schneedecke, die nicht nur für Wanderer, sondern auch für Ski-Langläufer ihren besonderen Reiz hat.
Es werden wie gewohnt 2 Wanderstrecken mit unterschiedlichen Anforderungen angeboten. Während für die Kurzwanderer 11 km auf dem Programm stehen, gilt es für die Langwanderer 16 km zu bewältigen. Festes Schuhwerk ist erforderlich.
Wir Wandern gemeinsam zum Bullauer Bild. Das Bullauer Bild steht an einer alten Pilgerwegkreuzung auf dem Weg zum Wallfahrtsort Walldürn. Der Bildstock mit dem Heiligenbild ist in eine Buche eingewachsen. Laut eingemeißeltem Datum wurde der Stein im Jahr 1561 aufgestellt.
Hier trennen sich die Wege der Langwanderer von den Kurzwanderern. Die Langwanderer wandern weiter in den Eutergrund, ein Ortsteil von Bullau zum tiefsten Punkt der Winterwanderung, um dann den Anstieg zum Kastell Würzberg zu erklimmen. In römischer Zeit verlief auf dem Würzberger Höhenzug der Neckar-Odenwald-Limes und zwei Römerkastelle lagen hier, das Kastell Eulbach im Norden und das Kastell Würzberg zwei Kilometer südlich von Würzberg. Die älteste erhalten gebliebene urkundliche Erwähnung als Wizberg datiert von 1310.
Vom Kastell Würzberg geht es weiter nach Würzberg zur gemeinsamen Mittagsrast.
Der Sender Würzberg nahe dem gleichnamigen Würzberg im Odenwald ist eine Anlage des Hessischen Rundfunks zur Verbreitung von UKW- und TV-Programmen in Südhessen. Die Anlage ist seit 1951 in Betrieb und verwendet als Antennenträger einen 100,5 m hohen abgespannten Stahlfachwerkmast der weithin sichtbar ist.
Nach der Mittagsrast geht es wieder auf getrennten Wegen zum Eulbacher Park, wo wir gemeinsam unsere Wanderung beschließen, um mit dem Bus die Heimfahrt anzutreten.
Wir treffen uns zur Abfahrt mit dem Bus um 09:00 Uhr am Bürgerhaus in der Waldstraße in Eppertshausen. Die gemeinsame Rückfahrt ist für 17:00 Uhr geplant.
Der Fahrpreis beträgt 11,00 € für Mitglieder und 16,00 € für Nichtmitglieder. Kinder und Jugendliche sind bei unseren Wanderfahrten kostenfrei. Gäste, die an unseren Wanderungen teilnehmen möchten, sind immer herzlich willkommen. Wandern im Verein ist immer ein Erlebnis.
Anmeldungen bei Wanderführer Ludwig Scharf unter der Tel. 06071/34159 und Familie Marianne und Manfred Hechler unter der Rufnummer 06071/35429.
Mit der Anmeldung ist eine Essensvorbestellung erforderlich.
Hier finden Sie die Speisekarte als PDF-Datei.
gasthaus-zum-hirsch.pdf [171 KB]
40 Jahre Schutzhütte des Odenwaldklubs in der Abtei
Vor 40 Jahren wurde die Schutzhütte von engagierten Vereinsmitgliedern errichtet. Vorangegangen war die Idee, ein Gedenkstein für den verstorbenen Ehrendirigenten Johann Krickser zu errichten. Stattdessen wurde dafür dann aber eine Schutzhütte geplant und im Einvernehmen mit den Forstbehörden nahe der Kreuzung der Seligenstädter Schneise und Kratzenrod-Schneise schon kurze Zeit später in die Tat umgesetzt. Der Bauplan stammte aus der Feder des jungen Architekten Karl-Ludwig Pulß, das Holz stiftete das Sägewerk Eder und der Beton für die massive Bodenplatte stiftete die Firma Eißner. In Selbsthilfe erbauten die Aktiven des Vereins in ihrer Freizeit die Hütte, verfüllten die Erde und planierten einen schönen großen Vorplatz.
Im Juni 1971 wurde dann die Hütte im Rahmen eines Bezirksfestes eingeweiht.
In den vier Jahrzehnten hat die Schutzhütte viel erlebt. Als Schlafstelle für ortsbekannte Vagabunden oder Treffpunkt bei den traditionellen Wanderungen in den Mai. Aber schon bald wurde an Himmelfahrt von der Jugend ein kleines Waldfest rund um die Hütte gefeiert. Über mehrere Jahre hinweg wurde dort zünftig gefeiert, auch wenn die Besucher bedingt durch den nahen Wasserlauf des „Mühlchens“ von den Schnaken heftig zugesetzt wurde. Nach heutigen Richtlinien ging es sehr spartanisch zu. Wasser lieferte der Unimog der Feuerwehr, liebevoll „Adam“ genannt. Gegrillt wurde auf dem offenen Holzkohlegrill. In der Zwischenzeit wurde ein sehr stabiles Dach aufgebracht, dem selbst der gewaltige Sturm Wiebke nichts anhaben konnte. Dafür hinterließen andere Zeitgenossen ihre Spuren.
Vandalen richteten 1989 großen Schaden an, genauso wie einige „Spraykünstler“. Diese Spuren wurden aber ebenso schnell von dem Maler Ludwig Oestreicher übermalt. Rüstige Rentner sorgen dafür, dass die Schutzhütte von Unrat befreit. Und wenn am Sonntag wieder der Schwedenofen brennt und der Glühweinduft über den Platz zieht erinnert der Verein an die Anfänge rund um die schöne Hütte.
Stimmungsvolles Konzert des Mandolinenorchesters
Als der letzte Akkord des Stückes „Pirates of Zimmer“ im Kirchenschiff von St. Sebastian verhallte und die zahlreichen Besucher das Stück mit großem Beifall bedachten löste sich bei den meisten Spielern die große Anspannung. Das schwerste Stück war gemeistert, jetzt folgte die Kür.
Über ein Jahr bereitete sich das Schüler- und Mandolinenorchester auf das Weihnachtskonzert vor. Viele neue Stücke wurden erarbeitet und einstudiert um am ersten Advent im vorweihnachtlichen Konzert gespielt zu werden. Der Vorsitzende Norbert Anton begrüßte die Gäste und das Schülerorchester unter der Leitung von Katja Berker eröffnet mit „November“ einer stimmungsvollen Weise den Abend. Gezupftes aus dem Leben des Holzpüppchen Pinocchio und eine französische Filmmelodie folgten. Bunt wurde es, als die Spieler mit Rentiergeweihen den Ohrwurm vom rotnasigen Rudolph spielte. Verena Viertl, die gekonnt durchs Programm führte, klärte die Zuhörer aber auf, dass es sich wohl um eine Rudolfa handeln müsse, da die männlichen Rentiere in der Winterzeit ihre Geweihe abwerfen. Das Mandolinenorchester unter der Leitung von Claus Murmann nahm dann die Anwesenden mit auf eine rasante Petersburger Schlittenfahrt. Ein feierlicher Reigen und der Earth Song vom King of Pop, Michael Jackson folgten. Aufgelockert wurde das Konzert durch das Gesangs-Ensemble unter der Leitung von Mathias Schlachter. Christliche Chormusik und Spirituals wurden von dem kleinen Chor ausdrucksvoll dargebracht. Danach wurden die Anwesenden musikalisch in die andalusischen Gärten entführt. Mit dem Ave Maria von Franz Schubert, weihnachtsweisen aus Südamerika und Stimmungsbilder nach weihnachtlichen Motiven sollte das Konzert enden. Bürgermeister Carsten Helfmann bedankte sich bei den Akteuren, denn der Erlös dieses Konzertes fliest in den Sozialfond Eppertshausen, mit dem unbürokratisch sozial Schwachen geholfen wird. Mit der Zugabe „Ding Dong Bells“ bewies das Gesamtorchester, dass sie auch über hervorragende stimmliche Qualitäten besitzen. Gemeinsam wurde von allen in der Kirche das „Leise rieselt der Schnee“ angestimmt in der Hoffnung auf eine schöne weiße Weihnacht.
Odenwälder Abend 2011
Von Stahlwerkern und tanzenden Mäusen
Mit einem Mambo von Karl Heinz Keinemann eröffnete am Samstagabend das Mandolinen- und Schülerorchester unter der Leitung von Katja Berker den bunten Reigen beim Odenwälder Abend, dem Familienabend des Odenwaldklub Eppertshausen. Zuvor hatte bereits der Vorsitzende Norbert Anton die zahlreichen Mitglieder und Ehrengäste zum letzten Mal in der Eppertshäuser Mehrzweckhalle begrüßt, denn im kommenden Jahr findet der Odenwälder Abend in der neu errichteten Bürgerhalle statt.
Im Anschluss an das zweite Stück des Mandolinenorchesters „The Black Cat“, wartete das Schülerorchester mit einer originellen Idee auf. Verkleidet als Stahlwerker mit Arbeitsanzug und Schutzhelm, entführte man die Zuhörer musikalisch in die Werkshallen eines Stahlwerkes. Gleichzeitig zeigten vier Darstellerinnen verschiedene Arbeitsszenarien im Einklang mit der Musik. Unter der Leitung von Heidi Anton und Julia Kischka verzauberten die Tanzmäuse mit „Hier kommt die Maus“ und „Der Herbst ist da“ das Publikum.
Bei dem gut zweistündigen Programm standen aber nicht allein die Musik und der Tanz im Mittelpunkt, sondern die Ehrungen verdienter Mitglieder. So konnte Norbert Anton zum 25- jährigen Jubiläum den OWK’lern Gerlinde und Otto Huber, Sonja und Thomas Müller sowie Anni und Willi Seitel gratulieren. 40 Jahre Mitglied im OWK Eppertshausen sind Heidi Anton, Astrid Beck, Claudia Fink, Anette Koch, Maria Neumann und Hildegard Schrod. Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden Edith Dreieicher und Marianne Hechler und für 60 Jahre Liselotte Blickhan, Christel Gruber, Elisabeth Larem, Marianne Michl und Hubert Müller vom Bezirksvorsitzenden Wolfgang Roth geehrt. Für alle Jubilare stand ein stattlicher Präsentkorb bereit.
Umrahmt von den Tanzdarbietungen der Tanzgruppe die „Flinken Flitzer“ unter der Leitung von Melanie Eisentraut und der Jugendtanzgruppe unter der Leitung von Jill Weiberg fand der Hauptpunkt des Abends, die Ehrung der Wanderer statt. Der Vorsitzende Norbert Anton durfte in diesem Jahr 23 Wanderern das grüne, 10 das silberne und ebenfalls 10 Wanderern das goldene Abzeichen zusammen mit einem Präsent überreichen.
Mit einem kleinen Kuvert in der Hand und den besten Grüßen des Gemeindevorstandes, überraschte der Bürgermeister Carsten Helfmann den ersten Vorsitzenden Norbert Anton auf der Bühne. Obwohl der Odenwaldklub gut dastehe, benötige er doch bestimmt den einen oder anderen EURO für die Jugendarbeit und diese, so wisse Carsten Helfmann, seien beim OWK in den besten Händen.
Bevor der kurzweilige Abend für viele mit einem Cocktail an der von der Jugend betreuten Halloween-Bar ausklang, zeigten die Tanzgruppen „Fairith“ vom Gesangverein Liederkranz Frohsinn Eppertshausen und die Jugendtanzgruppe des OWK noch einmal ihr ganzes Können. Mit viel Applaus und einer Zugabe wurden die beiden Gruppen vom Publikum verabschiedet.
Dem Storch ein neues Nest gebaut
Nach dem die Frühjahrsstürme dem Nest auf dem Storchenmast im Biotop des Odenwaldklubs „In den Stöcken“ stark zugesetzt hatte hat die Naturschutzgruppe des Vereins sich entschlossen das Nest zu erneuern. Die Nisthilfe, ein ausgedienter Strommast wurde von der Gruppe 2003 im Biotop unweit des Radweges nach Münster aufgestellt.
Ein Nest aus Weidenruten wurde angefertigt und schon im Frühjahr besuchten erste Störche das Domizil. Leider war dieser Besuch nicht von langer Dauer. Zwischenzeitlich verirrten sich regelmäßig Nilgänse auf die Plattform und vertrieben mit ihrer aggressiven Art die Störche.
Zwischenzeitlich wurden die hohen Pappeln gefällt, die für viele „Hobbyfachornithologen“ der Grund für das Ausbleiben von Meister Adebar darstellten. Feuer wurden in unmittelbarer Nähe des Mastes entfacht, und das Sprichwort: „Da brat‘ mir einer einen Storch“ bekam eine neue Bedeutung. Die Nilganspopulation und die Vielzahl der Krähen wurden durch unbedachtes Zufüttern begünstigt, die den Weißstorch, wenn er sich dann einmal im Nest aufhielt, nicht besonders zugetan waren. Nach der Erneuerung des Nestes im Februar 2008 gab es immer wieder länger Phasen in der Störche auf der 2 Quadratmeter großen Plattform nisteten und bauten. Nun nahm die Naturschutzabteilung wieder einmal den Anlauf das Wappentier der Gemeinde anzusiedeln. Mit der Unterstützung des Krandienstes Meister aus Dieburg wurde das alte Nest entfernt und ein neues angebracht. Unter dem Podest wurde zusätzlich eine 6 Meter lange Querstange als Anflugstange befestigt. Acht Helfer waren mit der Vorbereitung und Durchführung dieser Arbeiten am Samstagmorgen vier Stunden im Einsatz. Mit einem gemeinsamen Mittagessen wurde die Aktion vor Ort abgeschlossen. Bleibt zu hoffen, dass unser Wappenvogel sich bald einfindet und die Geduld und Mühe des Odenwaldklubs belohnt wird.
Eppertshäuser helfen Japanern
OWK und „Brass Porteno“ spielten für die Opfer der Strahlenkatastrophe in Fernost
Japanische Brass Musik und zarte Mandolinenklänge am Dienstagabend (20.09.2011) wurde diese interessante Mischung in der Mehrzweckhalle eindrucksvoll auf die Bühne gebracht. Das Mandolinenorchester des Odenwaldklub Eppertshausen (OWK) und die Blas- und Showband „Brass Porteno“ verbanden im Rahmen eines zweistündigen Konzerts traditionelle und moderne Arrangements, die den Abend nicht zuletzt durch die eindruckvollen Show- und Tanzeinlagen der japanischen Formation zu einem denkwürdigen Erlebnis für die Besucher werden ließen. Nach der Begrüßung durch Norbert Anton, der anschließend auch durch das kurzweilige Programm führte, eröffnete zunächst das Mandolinenorchester den Abend mit drei Stücken. Danach gaben die Japaner ihr komplettes Repertoire aus Klassik und Moderne zum Besten. Der Eintritt war zwar frei, jedoch baten die Veranstalter um eine Spende zugunsten der Opfer der verheerenden Tsunami-Katastrophe und des daraus resultierenden Atomunglücks, die das Land im Frühjahr heimgesucht haben. „Wir pflegen bereits seit drei Jahrzehnten gute Kontakte zu Musikgruppen aus Japan“ erzählt Norbert Anton. Der OWK hatte den nicht alltäglichen Besuch organisiert. „Brass Porteno“, die aus der Hafenstadt Kobe in den Odenwald angereist waren, spielten aufgrund dieser Verbundenheit nicht zu ersten Mal auf südhessischen Bühnen, doch war ihr Auftritt in diesem Jahr dennoch ein ganz besonderer. Denn eigentlich hatte von den Deutschen Veranstaltern keiner mehr wirklich mit ihrem Besuch gerechnet, als im März die Reaktorkatastrophe von Fukushima die ganze Welt in Atem hielt. An vieles war in diesem Moment zu denken, nicht aber an einen Besuch der Japaner, deren Absage ziemlich sicher zu sein schien. “Wir haben eigentlich gedacht, dass das Konzert verschoben werden und erst in der neuen Bürgerhalle stattfinden würde. Jetzt ist es eben das letzte große Konzert in der Mehrzweckhalle“, so Anton.
Nach einigen Wochen hatte die Veranstalter nämlich überraschend die erneute Zusage von „Brass Porteno“ erreicht, die die seit Monaten geplante Reise in den Odenwald planmäßig durchführen wollten. Der Auftritt in Eppertshausen war dabei einer von vielen Programmpunkten, die sich die 33-köpfige japanische Reisegruppe, die bei Gastfamilien in Mömlingen untergebracht wurde, während ihres achttägigen Besuchs vorgenommen hat. Neben fünf Konzerten in der Region nahmen die Japaner auch beim Winzerfestumzug in Groß-Umstadt teil. Außerdem statteten sie dem Hessenpark in Neu-Anspach einen Besuch ab und unternahmen einen Ausflug ins Allgäu. „Bei den Japanern läuft das immer nach dem Motto „See Europe in five days“, erzählt Anton. Hinzu kamen zahlreiche offizielle Empfänge, so etwa am Dienstag in Eppertshausen, wo die Gruppe von Bürgermeister Carsten Helfmann begrüßt wurde und sich ins Goldene Buch der Gemeinde eintragen durfte. Die guten Kontakte zwischen dem Odenwaldklub und Musikgruppen aus Fernost haben nicht zum ersten Mal dazu geführt, dass Opfern von Katastrophen geholfen wird. Bereits 1995, als in Kobe ein heftiges Erdbeben für Verwüstung gesorgt hatte, sammelten der Verein Spenden. Damals wie heute kamen die gesammelten Gelder dem Stadtjugendring von Kobe zugute, der die Spenden diesmal an die Opfer der Strahlenkatastrophe weiterleiten wird. Die Gemeinde Eppertshausen dürfte den Japanern nicht nur wegen des Konzerts lebendig in Erinnerung bleiben, denn im Anschluss an das Konzert erhielten sie ein paar ganz spezielle Gastgeschenke: Neben Töpferwaren bekam jeder eine CD mit dem Eppertshäuser Settchen geschenkt – in der Hoffnung, die Nationalhymne“ der Gemeinde beim nächsten Besuch der Formation zu Ohren zu bekommen.
Sonne pur auf dem Meraner Höhenweg
Hochgebirgswanderung mit dem OWK Eppertshausen
Eine Woche später als in all den Jahren zuvor starte die Hochgebirgswanderung des Odenwaldklubs in diesem Jahr eine Woche später. Dies war ein toller Glücksfall, denn zum einen regnete es die ganze Woche zuvor und Hänge und Muränen gingen in dem Wandergebiet nieder und die Woche danach sank die Schneefallgrenze unter 1500 Meter. Mit 16 Personen startete man um 4 Uhr nach Südtirol. Dorf Tirol war der Ausgangspunkt der für die 11 Hobbybergsteiger, der Rest der Truppe genoss Wellness rund um Meran. Die Rucksäcke wurden geschultert und dann ging es bergauf vorbei an den Obst- und Weinhängen des Meraner Tals. Nach gut 3 Stunden die erste Berghütte auf knapp 2000 Meter Höhe, das Hochganghaus. Das sogenannte Einlaufen machte keine Probleme. Und der Spätsommer zeigte sich von seiner schönsten Seite. Früh ging es aus dem Bettenlager, ein karges Frühstück und dann auf schmalen Pfaden immer über der Waldgrenze in den Hochweiden begleitet vom ständigen Warnpfeifen der Murmeltiere. Apollofalter, Silberdisteln, Edelweis und Kreuzotter waren die Wegbegleiter und so manche schöner Pils am Wegesrand musste zurückgelassen werden.
Ein Glas frische echte Kuhmilch oder ein schönes Weizenbier waren die Belohnung für rund sieben Stunden Marsch. Das entschädigte für durchgeschwitzte Klamotten und schwere Beine und schweißte die Truppe zusammen. Immer voran der Wanderführer Bernd Kraus, und wehe einer der Mannschaft lief vor, das bedeutete eine Runde am Abend. Übers Eisjöchel kam man an die 3000er Marke. Von der Stettiner Hütte aus war der Aufstieg auf die Hohe Wilde (3480 m) geplant. Diese aber war leider zu unserem Bedauern gesperrt alternativ wurde am dritten Tag der Schnalsberg bestiegen, für einige der erste 3000er, das gebührend mit einem Gipfelschnaps gefeiert wurde. Kurzfristig verließen wir auch mal den Meraner Höhenweg, liefen auf dem Südtiroler Höhenweg über das Sponser Joch vorbei an glasklaren Seen der Sponser Seenplatte immer begleitet von dem Geläute der Kühe die nun zu Tale getrieben wurden. Noch einmal eine Nacht in der Bockerhütte, eher spartanisch, ohne Dusche und gescheite Waschgelegenheit, dafür mit einem urigen und tollen Abendessen. Die Mutspitze war der letzte hohe Berg am letzten Tag dann ging es hinab ins Tal. Ohne nennenswerte Blessuren und Blasen erreichte die toll harmonierend Truppe den Ausgangspunkt Dorf Tirol und feierte mit einem opulenten Abendessen das Gelingen der Hochgebirgswanderung.
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Nicht nur musizieren stand auf dem Programm zum Probenwochenende |
Beide Orchester des OWK Eppertshausen sind fleißig am Üben
Bereits vor zwei Wochen machte sich das Schülerorchester des OWK Eppertshausen zum gemeinsamen Probenwochenende auf den Weg in das Vereinswanderheim nach Knoden, um dort für das anstehende Konzert am ersten Advent und weitere Auftrittstermine neue Literatur zu erarbeiten, sich Stimmproben zu widmen und Spieltechniken zu verfeinern. Neben all den Proben kam aber auch die gemeinsame Freizeit nicht zu kurz, die zu einem kleinen Ausflug bei schönstem Wetter, zu gemeinsamen sportlichen Aktivitäten und geselligen Abenden bzw. Nächten ausgiebig genutzt wurden.
An dem vergangenen Wochenende brach nun aus den gleichen Gründen das Mandolinenorchester in den Spessart auf. Gemeinsam mit beinahe allen Spielern und Spielerinnen und deren Familien verbrachten die Teilnehmer ein probenintensives Wochenende im Schullandheim in Hobbach. Bei wunderschönem Wetter wurden die Proben teilweise kurzerhand ins Freie verlegt und die Finger zum Glühen gebracht. Neben vereinzelter Weihnachtsliteratur, die zwar ins Adventkonzert, aber nicht ganz zu den spätsommerlichen Temperaturen passen wollte, wurde vor allem an einer Reihe von Filmmusik gearbeitet, die sich wettertechnisch z.B. mit dem „Fluch der Karibik“ etwas stimmiger zeigte. Auch in Hobbach wurde die Freizeit zu gemeinschaftlichen Aktivitäten genutzt. So machte sich vor allem ein Großteil der „Nichtspieler“ auf den Weg in den benachbarten Hochseilgarten und bewiesen hier Mut und Teamfähigkeit, während die Teilnehmer aus 6 m Höhe am Seil in die Tiefe sprangen, um wiederum von anderen Teilnehmern gesichert zu werden. Außerdem wurde die angrenzende Sporthalle das ganze Wochenende in Beschlag genommen, während am Abend bei geselligem Beisammensein auch das Sangestalent der Musiker unter Beweis gestellt wurde.
Skifreizeit 2012
Unsere nächste Skifreizeit vom 31. März bis 7. April 2012 ist erstmals in den Osterferien und führt uns entsprechend in ein etwas höher gelegenes Skigebiet zwischen 1300 und 3000 Höhenmeter.
Diese Freizeit spricht nicht nur Skifahrer, sondern auch Wanderer und Erholungssuchende an:
Valdidentro und Umgebung bietet eine Vielzahl an Wandermöglichkeiten und Bormio ist für seine wunderschöne Altstadt und ihre Thermalbäder bekannt. Auch Ausflüge in das zollfreie Gebiet von Livigno lohnen sich.
Auf Wunsch können Aktionen wie Motorschlittenfahrt, Fackelabfahrt, Weinprobe, Besuch einer Likörfabrik oder einer ortsansässigen Skifabrik organisiert und hinzugebucht werden.
Für die Skifahrer stehen die Skigebiete S.Colombano (Valdidentro), Bormio und S. Caterina zur Verfügung.
Wohnen werden wir im 3 Sterne-Hotel Miravalle in Semogo Valdidentro mit hauseigenem Wellnessbereich, Fitnessraum etc.
Detaillierte Informationen und Kontaktdaten erhalten Sie nachstehend als Download.
2012-owk-skifreizeit-beschreibung-und-anmeldung.pdf [723 KB]
Unterwegs auf dem Rheinsteig
Mitglieder des OWK wanderten am Pfingstwochenende über 42 Kilometer
Über 30 Wanderer des Odenwaldklub Eppertshausen waren über Pfingsten auf der zweiten Etappe auf dem Rheinsteig, dem UNESO-Weltnaturerbe im Oberen Rheintal.
Mit dem Bus startete die Gruppe am Freitag und fuhr rechtsrheinisch durch den Rheingau zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Kestert in das Hotel Krone. Vorbei ging es an der schon erwanderten Strecke von Kaub über St. Goarshausen nach Kestert. Am Pfingstsamstag startete die Tour von Kestert nach Osterspai, über schmale Pfade, direkt an der Kante des Rheintals entlang zur Burg Liebenstein und Burg Sterrenberg.
Mit herrlichen Ausblicken, bei schönstem Wanderwetter führte die Tagesetappe an der linken Rheinseite durch kleine Wälder und blühende Magerwiesen immer entlang an der Bruchkante des mit Reben bewachsenen Rheintals Richtung Boppart. Trotz vieler kleiner Pausen erreichte die Gruppe ihr Ziel im alten Ortskern von Osterspai rechtzeitig um sich noch einen schönen Abschluss vor der Rückfahrt mit dem Zug zu gönnen. Am Pfingstsonntagwurde der Rheinsteig von Osterspai nach Braubach bezwungen.
Diese romantische Etappe führte den OWK durch steile Ab- und Anstiege mit tollen Ausblicken auf die Rheinschleife und ständig das Ziel vor Augen, die Marksburg, die einzig nie zerstörte Höhenburg am Rhein mit dem heutigen Sitz der deutschen Burgenverwaltung. Nach der Besichtigung der Marksburg ging es hinab nach Braubach, dort erkundete man noch die historische Altstadt bis zur Abfahrt des Zuges nach Kestert. Am Abend war im Hotel ein unterhaltsamer Weinabend mit Weintexten, Weinprobe und Gesang zu erleben. Das Rheinsteiglied wurde eingeübt und gesungen und viel Geschichtsträchtiges aus der Region vermittelt. Am letzten Tag zog die kleine Karawane von Braubach nach Oberlahnstein. Über den Dächern von Braubach – mit schönem Blick zurück auf die Marksburg – ging es vom Rhein zur Lahn bis zum Einstieg der Ruppertsklamm, die als Höhepunkt dieser Wanderung zu bewerten ist . Bei leichtem Regen wurden 235 Meter Höhenunterschied mit einer Gehzeit von 50 Minuten zu einem einzigartigen Erlebnis. Den Abschluss bildete Oberlahnstein, wo die Tour nach 42,8 Wanderkilometren beendet wurde. Der Bus brachte die Wanderschar spät nachmittags wieder wohlbehalten zurück.
Buch „Portefeuiller und Babbscher in Eppertshausen“ präsentiert
Nach rund fünf Jahren intensiver Arbeit wurde am Mittwoch (11.05.2011) ein neues Nachschlagewerk über „Portefeuiller und Babbscher in Eppertshausen“ vorgestellt. Im Rahmen einer kleinen Präsentation, zu der die Gemeinde Eppertshausen ins Rathaus geladen hatte, versetzte der in Eppertshausen heimische Autor Norbert Anton vor allem die älteren Anwesenden mit vielen Geschichten und Anekdoten in die Mitte des 20. Jahrhunderts zurück. Mit der Unterstützung von Fachleuten ist es Anton gelungen, die geschichtliche Entwicklung und die vielen Einflüsse in Buchform zu bringen, Beiträge von Zeitzeugen, alten Bildern aus dem Arbeitsleben der Babbscher sowie der Werkstätten und Arbeitsgeräte der Feintäschner gehören ebenfalls zu den Inhalten dazu.
Wer sich über das Thema informieren oder einfach in die damalige Zeit versetzen will, kann das Buch ab dem 16. Mai, im Rathaus, der Volksbank eG Eppertshausen und im Geschäftshaus Sperl zum Preis von acht Euro erwerben. Zudem informiert noch rund vier Wochen lang eine Ausstellung zum Thema, die zu den Öffnungszeiten bei freiem Eintritt besucht werden kann.
von links: Willi Waldmann, Ursula Waldmann, Norbert Anton, Klaus Löbig und Carlo Blickhan
Amphibienaktion 2011 – Leichte Erholung bei Kröten und Fröschen
Nachdem Ende Januar nach einem Wärmeeinbruch etliche Amphibien bei ihrer Wanderung zum Laichgebiet auf den Straßen von Kraftfahrzeugen überfahren wurden, entschloss sich die Naturschutzgruppe des Odenwaldklub Eppertshausen den Amphibienzaun an der Kreisstraße 180 zu schließen. Vorher mussten jedoch noch umfangreiche Reparaturen am 700 Meter langen rund 15 Jahre alten Holzzaun erledigt werden. So hatte eine Kiefer durch Windbruch unseren Zaun auf fünf Meter Länge zerstört und der Zahn der Zeit hatte an weiteren Stellen sein Werk verrichtet. Es mussten ganze Elemente erneuert werden, verfaulte Pfosten ausgetauscht und einige Zaunabschnitte gerichtet werden die sich Richtung Graben verschoben hatten. Dies allein erforderte schon einen Einsatz von gut
35 Arbeitsstunden.
Am 5. Februar wurde der Zaun dann jedoch geschlossen und die eingegrabenen Eimer wurden geöffnet. Die circa 15 Helfer der Naturschutzgruppe trafen sich und erstellten einen Dienstplan für die zweimal täglich notwendigen Kontrollen der Eimer. Die Kontrollen erfolgen jeweils durch zwei Helfer.
Die Begrenzung der Geschwindigkeit auf 50 km/h zwischen 21 Uhr und 6 Uhr in unserem Zaunbereich für die Zeit der Amphibienaktion liegt leider außerhalb unserer Sammelzeiten und ist damit für uns sinnlos. Eine Beantragung für eine Änderung der ausgewiesenen Beschilderung blieb bisher erfolglos.
Nicht verschwiegen werden soll auch, dass während der Aktion von den Helfern zwei Säcke voll Müll entlang des Zaunes eingesammelt wurden, der von einigen hirnlosen Zeitgenossen auf diese Art entsorgt wurde. Von weggeworfenen Flaschen, Dosen, Papier etc. bis hin zu Elektroschrott und Kunststoffteilen war wieder einmal fast alles vertreten.
Alle Mitglieder der Naturschutzgruppe fragten sich, wie denn die diesjährige Übersetzaktion verlaufen werde, denn in den letzten Jahren war ein stetiger Rückgang der Amphibienbestände zu verzeichnen. Kröten, Frösche und Molche wurden von Jahr zu Jahr weniger. Mittlerweile forschen mehrere Institute und Universitäten bundesweit nach den Gründen. Auch an unserem Krötenzaun fanden Untersuchungen an den Amphibien statt. So wurde bei einzelnen Tieren ein Abstrich von den Helfern der Naturschutzgruppe durchgeführt und diese dann an die Universitäten weitergeleitet, welche dann untersuchten ob die Tiere unter einem Hautpilz leiden. Neben der Klimaerwärmung reduziert vor allem die Pilzerkrankung Chytridiomykose weltweit die Amphibien. Der Erreger Batrachochytrium dendrobatidis stört dabei den Stoffwechsel der Frösche und beeinträchtigt die biologischen Funktionen der Haut, was dann zum Tod führen kann. Leider wurden die Amphibien im Bereich „Rallenteich“ im Auftrag der Humboldt Universität Berlin vor zwei Jahren schon einmal positiv auf diesen Hautpilz getestet. In diesem Jahr wurden erneut Untersuchungen im Auftrag der AGAR Hessen (Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen e.V.) und des Hessischen Landesmuseum Darmstadt durchgeführt. Aktuell liegen noch keine Ergebnisse vor. Aber nicht nur der Hautpilz bedroht die Amphibien sondern die Zerstörung der Lebensräume durch Straßenbau, Verlust von Gewässern, teilweisen Eintrag von Chemikalien (Herbizide, Pestizide, etc.) in Gewässer, hervorgerufen durch Spritzaktionen in der Landwirtschaft.
In den ersten Tagen der Übersetzaktion wurden ca. 60 Tiere übergesetzt, dann lähmte ein Kälteeinbruch für fünf Wochen jegliche Wanderaktivitäten der Amphibien. Ab der siebten Woche ging es dann richtig los. Bis zu 300 Tiere am Tag fanden sich in den Eimern. Bald zeichnete sich ab, dass wir in diesem Jahr die Vorjahreszahlen der übergesetzten Amphibien übertreffen werden. Die Dauer der Aktion zog sich aber wegen der teilweise anhaltenden Trockenheit (dann wandern die Amphibien nicht) 13 Wochen hin.
So wurden in den dreizehn Wochen an 91 Tagen von den Helfern 1700 Amphibien übergesetzt, davon 1154 Kröten (Vorjahr 806), 499 Frösche (Vorjahr 270), und 45 Molche (Vorjahr 30).
Für Reparatur- und Kontrollarbeiten wurden über 450 Arbeitsstunden von den Mitgliedern der Naturschutzgruppe geleistet.
Große Freude kam auf als fest stand, dass bei allen Amphibienarten ein Zuwachs der Zahlen um rund ein Drittel zu verzeichnen war. Ein schöner Lohn für die Arbeit und ein Funken Hoffnung für die Zukunft.
Weitere Einzelheiten unter Naturschutz / Amphibienschutz
Jahreshaupversammlung 2011
Bericht von der Jahreshauptversammlung des OWK Eppertshausen e.V
Freitag, 21.Januar 2011 im Haus der Vereine
Vorstand des OWK im Marschtempo gewählt
Sachlich, schnell und familiär – so könnte man die Atmosphäre umschreiben die am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung des Odenwaldklubs Eppertshausen vorherrschte. Für den Vorsitzenden Norbert Anton und seinen Vorstand gab es denn auch keinen Grund sich über das abgelaufene Jahr zu beklagen. Im Jahresbericht zeichnete er kurz die Veranstaltungen und Aktivitäten des vergangenen Wanderjahres nach und gab dann den Leitern der Abteilungen Gelegenheit detailliert zu berichten. In Vertretung von Wanderwart Manfred Hechler berichtet Bernd Kraus von den durchgeführten Wanderungen und Fahrten. Diese führte den Verein unter anderem zum Skifahren in die Kitzbühler Alpen, auf den Rheinsteig an Pfingsten, auf die Spuren von Störtebeker bei der Segelfreizeit an die Ostsee und ins Ötztal bei der Hochgebirgswanderung. Katja Berker die Jugendleiterin hat mit der Vereinsjugend immer einen prall gefüllten Veranstaltungskalender. Beim Himmelfahrtsfest, dem Zeltlager, der „Gewerbemeile 2010“ dem Familienabend und Weihnachtsmarkt schart sie viele fleißige Helfer um sich und meistert die Veranstaltungen erfolgreich. Mit dem Dirigenten des Mandolinenorchesters Claus Murmann und den Tanzgruppen bildet die Jugend das Rückgrad des Vereins. Claus Murmann konnte von vielen Auftritten und Veranstaltungen – so auch von der Orchesterfahrt ins fränkische Kronach berichten. Einziger Wehmutstropfen war die „Ausladung“ des Orchesters nach dreißigjährigen aktivem Mitgestalten durch den Dieburger Pfarrer beim Weihnachtsgottesdienst. Das Schülerorchester gib Grund optimistisch für die Zukunft zu planen. Von der umfangreichen und arbeitsintensiven Arbeit beim Umweltschutz reflektierte Naturschutzwart Jürgen Reinecke. Seinen letzten Bericht als Wegewart gab Valentin Freund. Er und seine Frau Brigitte wurden für die geleistete Arbeit mit einem Präsent und viel Beifall verabschiedet. Die Stiftung des Odenwaldklubs konnte verschiedene Projekte mit Zuschüssen fördern. Geordnete Kassenführung wurde anschließend den beiden Rechnern des Vereins bescheinigt und so stellten die Kassenprüfer den Antrag auf Entlastung der Rechner und des Vorstandes, dem einstimmig stattgegeben wurde. Rainer Eder wurde mit der Wahl des Vorstandes beauftragt. Er bedankte sich beim Vorstand für die kontinuierliche Arbeit. Der gesamte Vorstand wurde wiedergewählt, lediglich die Position des Wegewartes wurde mit Ludwig Scharf neu besetzt. Der Vorstand des Vereins hatte in der vergangenen Jahreshauptversammlung den Auftrag eine Ehrenordnung auszuarbeiten und diese vorzulegen. Diese lag vor, wurde in allen Punkten besprochen und mit nur einer kleinen Korrektur von der Versammlung gebilligt.
Im laufenden Jahr wird der Odenwaldklub das 40jährige der Schutzhütte im Abteiwald feiern und an der erst kürzlich „In den Stöcken“ gepflanzten Pyramideneiche einen Findling mit Widmung an den verstorbenen Dirigenten August Murmann erinnern.
Eine kleine Ausstellung zu den „Portefeuiller und Babbscher“ und ein Buch zu diesem Thema wird der Verein im Frühjahr präsentieren. Kurz vor 22 Uhr konnte der Vorsitzende die Versammlung beschließen und viele der rund 50 Anwesende trafen sich noch zu einem kleinen Umtrunk.
Winterfreizeit 2011
Eiseskälte und Frühlingswärme, Pulverschnee und Sulzreste, Pistenspaß und Gipsarm, Gaumenfreuden und Virusalarm, Baby und Rentner – eine Woche der Extreme liegt hinter den Wintersportlern des Odenwaldklubs Eppertshausen. Wie im vergangenen Jahr führte die traditionelle Skifreizeit zum Jahresbeginn eine bunt gemischte Truppe aus jungen und älteren Familien, Jugendlichen und gestandenen Semestern in die Wildschönau, dem nicht weit von Wörgl gelegenen Tiroler Zauberwinkel. Und wie 2010 bezog man – nach einer staureichen Anreise – Quartier im Hotel „Tirolerhof“, wo Wirt Martin stets nicht nur für erstklassige Verpflegung sorgt, sondern auch zur Gitarre greift und den Après-Ski musikalisch bereichert. Die knackige Kälte in den ersten Tagen machte den Alpinen auf bestens präparierten Pisten nichts aus – da schmeckte der Jagatee in der Hütte umso besser. Der Skispaß wurde nach dem Wärmeeinbruch ein wenig getrübt, aber auch davon ließen sich die Flachlandtiroler nicht aufhalten. Einer hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon aus dem Rennzirkus verabschiedet – das hohe Risiko bei einer Schussfahrt bezahlte er mit einem gebrochenen Handgelenk –, während andere von einem hartnäckigen, aber meist nur kurzzeitig durchschlagende Wirkung entfaltenden Virus zu Pausen gezwungen wurden. Nach einer extrem abwechslungsreichen Woche verlief die Rückfahrt – trotz einiger Befürchtungen wegen der Virusfolgen – problemlos. Fazit: „Schee woars scho!“ (Bericht H.F.)



























