Die Wander- gegen Schneeschuhe getauscht
Die Wandergruppe im tiefverschneiten Tannheimer Tal

Die Schneeschuhwanderung hat in den letzten Jahren einen festen Platz im Wanderkalender gefunden. Mit 25 Teilnehmern startete die Gruppe gegen Süden. Das Standquartier, der Berghof in Nesselwängle wurde am Dienstagmittag bezogen und es gab noch die Gelegenheit zu einem ausgedehnten Spaziergang nach Haller. Über Schneemangel konnte die Mannschaft wirklich nicht hadern, das Gegenteil war von Belang. Einige geplante Passagen mussten umgelegt werden, da die Wanderwege durch Lawinengebiet führte. Schnell waren die Sportgeräte verteilt und angezogen. Bemerkenswert ist dabei festzustellen, dass sich vieles positiv beim Handling der Schneeschuhe verändert hat. Nicht mehr das umständliche Anschnallen und festzurren mit kalten Fingern – kurz hineingeschlüpft, ein kurzer Dreh und los ging‘s. Statt zur Krinnenalpe ging es bei schönstem Wetter über die Lohmooser Runde von Tannenheim/Berg über die Hochebene zum Berghotel „Zugspitzblick“. Unterwegs stiegen über zwanzig Heißluftballons aus dem Tal gegen den Himmel. Zwar waren es hohe Minusgrade, doch der tiefe Schnee brachte fast alle mächtig zum Schwitzen. Mit dem Auto starteten wir am nächsten Morgen zur Kabinenbahn Füssener Jöchel. In unmittelbarer Nähe querten Gemsen unbeeindruckt unseren Weg zur Gamsspitze. Wie ein Lindwurm marschierte und stampfte die Gruppe von der Talstation des Jöchel’s zum Gasthaus Adlerhorst“, stärkte sich nochmals uns kehrte alsbald zurück zum Ausganspunkt. Den Abend genoss man in der Sauna oder verfolgte die spannende Handball-WM. Am Donnerstag querten wir den zugefrorenen Haldensee und besuchten die Bergkäserei. Eingedeckt mit reichlich Proviant machten wir auf den Heimweg noch eine kurze Rast in der Tauscher Alm. Als besonderes Schmankerl gab es Käse-Raclette und Glühwein auf der Terrasse. Ein großes Lob gab es für die beiden Wanderführer Bernhard Kraus und Peter Noll, die bereits die nächste Schneeschuhtour in Planung haben.






Jahreshauptversammlung 2019

Jahreshauptversammlung des Odenwaldklubs Eppertshausen
Gut besuchte Versammlung im Jubiläumsjahr – Jugendvorstandswahl davor

Eine Stunde vor der Jahreshauptversammlung trafen sich die Kinder und Jugendlichen zur Jugendvorstandwahl im Haus der Vereine. Die Jugendleiterin Katharina Euler gab einen kurzen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Katharina Euler wurde für weitere 2 Jahre bestätigt. Ihr zur Seite steht Annika Murmann. Hinzu kommen noch die Beisitzerinnen Michelle Müller, Katharina Kraus, Katja Berker, Hannah Weickert und Marie-Sophie Schledt. Die geballte Frauenriege wird durch Jens Murmann komplettiert. Auch in ihrem Amt wurden Diana Georg als Jugendrechnerin und die beiden Kassenprüferinnen Dagmar Murmann und Irmtrud Schledt bestätigt. Der Vorsitzende Norbert Anton bedankte sich bei allen für die geleistete Arbeit.
Pünktlich um 20 Uhr konnte die Jahreshauptversammlung in einem gut besuchten Saal eröffnet werden. Mit dem Tätigkeitsbericht des Vorstands wurden das zurückliegende Wander- und Veranstaltungsjahr sowie die Aktionen der Jugend und der Orchester aufgezeigt. Alle 14 Tages- und 3 Halbtageswanderungen konnten durchgeführt werden und hatten über das gesamte Jahr einen guten Zuspruch. Bei den Berichten der einzelnen Abteilungen wurde von einem vielfältigen und abwechslungsreichen Vereinsleben berichtet. So wurden über die Pfingsttage die zweiten Etappen des Moselsteigs in Angriff genommen, über 120 km auf dem MainRadweg von Wertheim nach Würzburg geradelt und mit Schneeschuhen die verschneite Bergwelt rund um Mittenwald erwandert werden. Die Jugend berichtete von Zeltlager am Marbachstausee, dem Volleyballturnier in Eppertshausen, dem Besuch der Vogelburg Weilrod, der Malaktion am Spielmobil, der Kerb und erfolgreichen Veranstaltungen. Mit Sorgenfalten wird die Situation bei den Amphibien sowie die Altersstruktur in der Naturschutzgruppe beobachtet. Von einer aufwendigen und notwendigen Biotoppflege „In den Stöcken“ berichtete Jürgen Reinecke und auch von der erfolgreichen Brut der Weißstörche mit drei Storchenkindern im Schutzgebiet. Eine Schautafel steht nun nahe des Storchenmastes und gibt im Frühjahr aktuelle Infos über die Störche. Im Mandolinenorchester fand ein Wechsel statt. Katja Berker übernahm den Dirigentenstab von Claus Murmann der nach 22 Jahren wieder als Mandolaspieler mitwirkt. Jugend- und das Mandolinenorchester hatten viele Auftritte. Die Berichte von der Wegebezeichnung der Volkstanzgruppe und der Stiftung rundeten ein positives Gesamtbild ab. Das finanzielle Zahlenwerk für Haupt- und Jugendkasse legten die beiden Rechnerinnen offen, eine ordentliche Kassenführung bescheinigten die Kassenprüfer. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.
Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung - DSGVO. Diese beschäftigte eine eigens gebildete Arbeitsgruppe. Die aus der Verordnung erwachsenen neuen Aufgaben, die in fast alle Bereiche des Vereins eingreifen wurden von Peter Noll vorgetragen und erläutert. Die umfassenden Neuerungen sind noch nicht final abgeschlossen. Sie ist aber in der beschlossenen Form eine gute Arbeitsgrundlage. Nach der Fusion der Volksbank mit der Dreieichbank gab es viel Arbeit für die Rechner bei der umfangreichen Kontenumstellung. Dafür bedankte sich der Vorsitzende Norbert Anton bei den beiden Rechnerinnen Roswitha Groh und Diana Georg mit einem Präsent.

Den anwesenden Mitgliedern wurde das geplante Programm für das Jubiläumsjahr vorgestellt. Zur geschäftlichen Hauptversammlung am 6. April 2019 kommen alle Vorstände der OWK-Ortsgruppen nach Eppertshausen. Mit den „Riwwels“ einer Rock `n Roll Band gibt’s ein „Warm Up“ am Vorabend von Himmelfahrt. Saytensprung spielt zum Ausklang des Vatertagsfestes am Haus Westermann. Die Sommersonnenwende am 21. Juni wird ein Spektakel mit Feuerkünstlern und Gauklern. Am 26. Oktober gastiert der Odenwälder-Shanty-Chor mit seiner Musical Show in die Bürgerhalle. Ein Weihnachtskonzert mit dem Mandolinenorchester bildet dann den Abschluss des Jubiläumsjahres.
Nach eineinhalb Stunden konnte die Versammlung beendet werden.






Zur ersten Wanderung, der traditionellen Neujahrswanderung begrüßte der Vorsitzende Norbert Anton die Teilnehmer mit einem kleinen Umtrunk. Dabei wurden die Wanderfreunde auf das bevorstehende 100jährige Jubiläum eingestimmt, das der Verein nun mit großem Elan angehen will. Durch das Rotkäppchen, vorbei am Freizeitzentrum in Münster auf der „Hohen Straße“ strebte die Wanderschar in Richtung Dieburg. Auf der Wegstrecke bot sich ein wüstes Bild. Das letzte Sturmtief hat eine große Schneise der Verwüstung in die Wälder gefräst. Am Zielpunkt, der Mörsmühle in Dieburg kamen noch einige Mitglieder hinzu. Nach ausreichender Stärkung trat die Gruppe den Nachhauseweg an.






Achtung

Bei Anmeldungen zu Mehrtagestouren nehmen Sie bitte Kontakt zu den jeweils genannten Wanderführern auf, da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind. Aus organisatorischen Gründen wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten.



Moselsteig

Der Steig führt uns von der Römerstadt Trier zur Römischen Weinstraße

Vom 07. bis 10. Juni 2019

Die dritte Pfingstwanderwoche auf dem Moselsteig bietet uns alle Schwierigkeiten von leicht über mittel bis schwierig. Wir beginnen in Biewer. Nach einem ersten Anstieg erreichen wir durch einen Hochwald die Ehranger Kanzel. Sie gibt uns den Blick frei ins Moseltal und zugleich auch auf die weitere Tour. Der weitere Verlauf führt uns bergab und bergauf durch herrliche Wälder und vorbei an blühenden Wiesen und Streuobstwiesen nach Schweich an die Römische Weinstraße.

Am nächsten Tag geht es besonders sportlich zu von Schweich aus im munteren Wechsel führt der Weg steil bergan und bergab. Die Aufstiege werden mit fantastischen Fern- und Tiefblicken belohnt bis wir Mehring erreichen und die Mosel zum zweiten Mal überqueren

Der dritte Tag führt uns steil hoch durch die Mehringer Schweiz zu einem Gipfelkreuz am Kumer Knüppchen und gibt uns einen Einblick auf die zurückgelegte Strecke. Ein weiterer Höhepunkt ist ein 20 Meter hoher, hölzerner Aussichtsturm mit einem außergewöhnlichen "Fünfseenblick“ nun geht’s bergab zu unserem letzten Etappenziel nach Thörnich.

Für die Mehrtagestour, mit Gehzeiten von 5-6 Stunden und 15 - 17 km am Tag, ist eine gute Kondition und festes Schuhwerk Voraussetzung.

Die voraussichtlichen Kosten für die 3-tägige Tour liegen bei ca. 265,-- € pro Person. Darin enthalten sind sämtliche Bustransfers, sowie 3 Übernachtungen im Hotel Moselblick in Wintrich incl. Halbpension und Lunchpaket.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es wird deshalb aus organisatorischen Gründen um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Anmeldung und weiterer Informationen beim Wanderführer Ludwig Scharf, Telefon 06071/34159








Am Sonntag (16.09.2018) fand der OWK-Familienausflug zur Vogelburg statt. Bei bestem Wetter starteten wir in Richtung Weilrod im Taunus. Dort angekommen erkundeten wir das Burggelände. Die Vogelburg bietet bereits seit 1981 zahlreichen Papageien Asyl, die von ihren Haltern abgegeben wurden. In den Volieren konnten wir Papageien unterschiedlichster Art bestaunen und füttern. In manchen Gehegen konnte man die Vögel sogar hautnah erleben und sie, wenn sie es denn wollten, auf den Arm nehmen oder streicheln. Während des Rundgangs galt es, Ausschau nach Informationstafeln zu halten, denn es gab eine Rallye mit Fragen zu den verschiedenen Tieren. Nach einem gemeinsamen Picknick besuchten wir zum Abschluss noch die Papageien-Schule, wo wir zum Beispiel ein spannendes Fußballspiel und waghalsige Drahtseil-Künste der Vögel zu sehen bekamen.






Im Berner Oberland

Hochgebirgswanderung des Odenwaldklubs im Berner Oberland

Auf schmalen Pfaden rund um Eiger, Mönch und Jungfrau

Es war noch dunkel am frühen Dienstagmorgen als die siebenköpfige Wandergruppe in zwei Autos nach Süden aufbrach. Die erfrischende Kühle des Morgens sollte ausgenutzt werden um die Hitze dieser Tage zu umgehen. Weil an der Schweizer Grenze war Raststopp, Kandersteg das Ziel der Fahrt. Dort nach fast 6 Stunden Fahrtzeit erwartete uns ein Wetterphänomen – es goss wie aus Eimern. Das bequeme Outfit wurde in wetterfeste Wanderbekleidung getauscht, der 15 Kg-Rucksack geschultert und ab ging es zum Bahnsteig. Über Spiez am Thuner See über Interlaken nach Meiringen mit der Regiobahn, und dann mit dem Postbus zum Endpunkt Rosenlaui, der kleinsten Stadt der Schweiz, zudem auch noch pünktlich. Petrus hatte ein baldiges Einsehen, schönstes Wetter gab es an dem einst so mondänen Kurhotel. Den Nachmittag nutzte die Gruppe mit einer Wanderung durch die nahegelegene Gletscherschlucht Rosenlaui, mit seiner beeindruckenden Tiefe, die über Jahrtausende von dem reisenden Gebirgsbach geformt wurde und heute zum Unesco-Weltnaturerbe zählt. Zum Abschluss des Tages überraschte ein hervorragendes 4-Gänge-Abendsoirèe mit dem Innertkirchener Jodelklub. Nach einem reichlichen Frühstück startete das Unternehmen Bärentrek, die Wanderung rund um die Jungfrauregion. Erst durch Nadelwälder, dann über Latschenhochweiden, bis in die karg bewachsenen Hochweiden führte der Weg stetig ansteigend. Von kurzen Trink- und Kleiderwechselpausen erreichten wir nach 600 Höhenmeter die Große Scheidegg (1928 m) und gönnten uns eine ausgiebige Mittagspause. Der lange Abstieg nach Grindelwald von über 1000 Höhenmeter unterhalb des gewaltigen Eigermassivs ging allen gewaltig in die Knochen. Das gellende Warngeschrei der Murmeltiere, die laut abbrechenden Gletscherteile und das Glockengeläut der Kühe und Ziegen begleiteten die Mannschaft auf dem Weg durch saftig grüne Almwiesen. Von Grindelwald brachte uns die Jungfrauzahnradbahn zum Alpengasthof Alpigien (1616 m) unserem heutigen Ziel. Bei schönstem Wanderwetter starteten wir am frühen Morgen auf den Eigertrail. Unterhalb der berühmten Eiger Nordwand zum Eigergletscher hinauf und zur gleichnamigen Station der Jungfraubahn führte der schmale Pfad. Gerastet wurde in der Blumenwiese, umschwärmt von Aurora- und Distelfalter. Das steile letzte Wegstück führte an den grandiosen Viertausendern von Mönch und Jungfrau vorbei, hinab zum bekannten Skiort Wengen. Von dort aus fuhren wir die letzte Wegstrecke nach fast 10 stündiger Wanderung mit der Zahnradbahn durch das Tal der 100 Wasserfälle nach Stechelberg (922 m). Im Alphof wurde das Quartier bezogen und mit einem typischen Röstiessen den erlebnisreichen Tag beschlossen. Stetig bergan ging es am Freitag. Wie die Wettervorhersage ankündigte, zogen dunkle Wolken auf, und es regnete sich ein. Leicht durchnässt erreichten wir am späten Nachmittag die Hochalm Rotstockhütte auf 2039 m Höhe. Statt warmer Dusche gab es lauwarmes Bier. Höhepunkt des Abends war eine spektakuläre Rettung einer abgestürzten Kuh mittels Helikopter. Am nächsten Morgen kam die Sonne wieder zum Vorschein und der Aufstieg zum höchsten Wanderpunkt, der Sefinenfugge auf 2612 m konnte in Angriff genommen werden. Unweit unter der Scharte querte einige Steinböcke unsere Route, kaum einen Steinwurf von uns entfernt. Ein sehr steiler Talweg aus Geröll und Schieferplatten mit einigen Bachdurchquerungen hinab ins Kiental verlangte größte Konzentration. In der Griesalpe erholte man sich bei Kaffee und Apfelstrudel und einem oppulenten Abendessen. Die eine hartnäckige Erkältung einer Teilnehmerin wurde das Restprogramm flexibel geändert. Auf Europas steilster Postbusstrecke mit 28% Steigung ging es durch eine atemberaubende Schlucht zurück an unseren Ausgangspunkt der Tour, nach Kandersteg. Von hier aus starteten wir zurück nach Eppertshausen und trafen noch rechtzeitig am Codigorofest ein und beschlossen eine tolle Hochgebirgswanderung.








Störche 2018






Das Spielmobil des Odenwaldklubs aufgemöbelt

Es ist ein wenig in die Jahre gekommen, das Spielmobil des Odenwaldklubs Eppertshausen. Wind und Wetter und vor allem die Sonne haben der Farbe mächtig zugesetzt. Diese blätterte von der verzinkten Wand handflächengroß ab und ließ die einst schönen Motive kaum mehr erkennen. An mehreren Wochenenden wurde in Teamarbeit erst die alte Farbe entfernt und eine Grundierung aufgespritzt. Die verschiedenen Motive wurden aufgezeichnet und nun rückten die jungen Künstler an diese mit Farbe auszumalen. Dabei ging es mächtig zur Sache. Nicht nur die alten T-Shirts wurden in Mitleidenschaft gezogen. Hände und Haare wurden gleichermaßen in das Farbspiel mit einbezogen. Doch das Ergebnis der kleinen und größeren Künstler kann sich sehen lassen. Auch das Innenleben des Spielmobil wurde durchforstet und alte untaugliche Geräte entsorgt. Diese werden zeitnah durch neue ersetzt und ergänzt. Das Mobil, das auf eine gemeinsame Initiative des ehemaligen Gewerbevereins und des Odenwaldklubs Eppertshausen hergerichtet wurde soll an der Sonnenwendfeier am Freitag, 22. Juni präsentiert werden und zur Verfügung stehen.






Jäger und Beute - hier stimmen allerdings die Größenverhältnisse nicht. Junge, kleine Ringelnatter mit ausgewachsenem Teichfrosch befanden sich beim Monitoring im Sammeleimer




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