Die Anlage von Kleinheiligkreuz

Auf den Spuren des Bonifatius

Nächste Etappe: Ilbeshausen - Kleinheiligkreuz 19 km
Am Sonntag, den 19. September 2010 treffen wir uns um 9.00 Uhr vor dem evangelischen Gemeindehaus. Wir fahren dann zum Ausgangspunkt der Wanderung nach Hochwaldhausen- Ilbenhausen. An der Teufelsmühle beginnt die 8. Etappe.
Die Wanderung führt uns durch die leicht hügelige Landschaft des östlichen Vogelsberges in das Fuldaer Land. Die Strecke wird in drei Teile von jeweils ca. 6 km länge geteilt. Da uns der Bus den ganzen Tag zur Verfügung steht, kann sich jeder sein Tagespensum selbst einteilen. Wir beginnen die 8. Etappe, auf den Spuren des Trauerzuges von Bonifatius an der Teufelsmühle in Ilbeshausen, einem schönen Fachwerkbau, der schon viele Kalenderbilder geschmückt hat. In Steinfurt ist unsere 1.Rast vorgesehen. In der Grillhütte der Gemeinde können wir den Rucksack auspacken. Essen und Getränke sind mit zu bringen, diese können im Bus transportiert werden.
Durch das Tal des Schwarzen Flusses kommen wir nach Blankenau. Hier beginnt das Fuldaer Land. Am Ortseingang trägt ein historischer Grenzstein die Buchstaben GH und KP, die für Großherzogtum Hessen und Königreich Preußen stehen. Hier verläuft noch heute die Grenze des Landkreises Vogelsberg und dem Landkreis Fulda, auch dem Regierungsbezirk Kassel und Gießen, dem Bistum Fulda und Mainz, sowie der evangelischen Landeskirche von Kurhessen Waldeck und Hessen Nassau. Sehenswert ist die Klosteranlage der Zisterzienserinnen aus dem 12. Jahrhundert. Nach 2 km entlang der Lüder, erreichen wir unser zweites Etappenziel Hainzell. In der Stegmühle, die 1502 gebaut wurde, ist die nächste Rast vorgesehen. Die Mühle mahlt noch täglich Getreide zu Mehl. Das Wasserrad treibt die Mühle schon seit 508 Jahren an. Wir machen eine Kurzführung durch das historische Gebäude und bedienen uns im Mühlenladen an verschiedenen Spezialitäten. Hier gibt es auch Kaffee und Kuchen.
Das letzte Teilstück nach Kleinheiligkreuz führt an der Hessenmühle vorbei zu dem bekannten Wallfahrtsort. Der Legende nach soll der Trauerzug mit den Gebeinen des Bonifatius hier eine letzte Rast eingelegt haben, ehe er Fulda erreichte.
Der Fahrpreis beträgt 12,-€ für Erwachsene, Nichtmitglieder zahlen 18,-€. Anmeldungen bei Fam. Hechler, Tel. 35429 und Fam. Groh, Tel. 36290.

Für unsere Abschlussrast ist eigens eine Speisekarte erstellt worden. Jeder kann sich ein Gericht auswählen. Wir werden dann während der Fahrt eine Aufnahme der Essen machen und an den Gastgeber der Abschlussrast telefonisch durchgeben.

Hier nun die Speisekarte als PDF-Datei

speisekarte-jagdhof-kleinheiligkreuz.pdf [167 KB]








Winterfreizeit 2011

Die kommende Winterfreizeit vom 2. bis 8. Januar 2011 führt uns erneut nach Wildschönau. Wer Interesse hat an der Fahrt hat, sollte sich bald wegen der Zimmerreservierung anmelden.
Wildschönau bietet mit 70 km Pisten, 50 km Langlaufloipen und 40 km Winterwanderwegen genug Möglichkeiten für Sportler und Wanderer. Das 3 Sterne-Hotel „Tirolerhof“ mit hoteleigenem Wellnessbereich liegt in zentraler Lage mit direktem Zugang zum kleinem Skigebiet Oberau. Die gute Küche des Hauses hat bereits im letzten Jahr die Teilnehmer begeistert.
Im Teilnehmerpreis enthalten ist die Busfahrt, Übernachtung mit Halbpension (Frühstücksbuffet und ein 3-Gänge-Menü) und der Skipass für 6 Tage.
Nähere Informationen zur Fahrt finden sie in den Aushangkästen, auf unserer Homepage (www.owk-eppertshausen.de) bzw. auf Anfrage bei Roswitha und Alexander Groh, Tel. 06071-36290.


Informationen und Anmeldung für die Winterfreizeit 2011 als PDF-Datei
wf-anmeldung-und-details.pdf [524 KB]








Ein Teil der Mannschaft der "Bishop van Arkel", rechts im Bild der Kapitän




Segelromantik

Wenn Landratten Seeluft schnuppern
Traditionelle Segelfreizeit des OWK Eppertshausen auf der Ostsee begeistert bunt gemischte Truppe

Die Crews: Männer, Frauen, Kinder, ganze Familien und Singles aus Eppertshausen, Altheim, Dieburg und Groß-Zimmern, 78 Jahre der älteste, 10 Jahre der jüngste, ehrbare Seemänner darunter, aber auch einige potentielle Piraten. Eine bunt gemischte Truppe, die eine Woche lang Seeluft schnuppern und Segelabenteuer auf der Ostsee erleben wollte, sich auf die Weite des Meeres, romantische Hafenstädtchen und Gemeinschaftserlebnisse freute. Ihre Schiffe: die Brigantinen „Bisschop van Arkelen“ und „Wytske Eelkje“, zwei robuste Segler, nach historischen Vorbildern gebaut oder umgebaut. Für knapp 40 Landratten aus den Reihen des Odenwaldklubs Eppertshausen wurden sie während der traditionellen Segelfreizeit eine Woche lang zum schwimmenden Zuhause. Mit vielen neuen Eindrücken und an Land noch leicht schwankend kehrten die Urlaubsmatrosen am Sonntag wohlbehalten zurück.
Sie hatten es auf engstem Raum gut miteinander ausgehalten, waren binnen weniger Tage zu einer verschworenen Gemeinschaft geworden, hatten brassen und fieren gelernt, konnten Großsegel und Stagfock aufziehen, wussten, welche Seite mit Steuerbord oder Backbord gemeint ist, hatten sich bei Flauten die Zeit mit Spielrunden vertrieben, hohen Seegang und winzige Kojen tapfer ertragen, hatten in der Messe gemeinsam die Mahlzeiten eingenommen, die von den creweigenen Smutjes zubereitet worden waren.
Ausgangshafen des Segeltörns war Rostock. Dorthin ging es per Bus. Auf die angekündigte Minute genau passierte man am Sonntagmorgen das Eppertshausener Ortsschild. Trotz des einen oder anderen Staus wurde das Ziel zügig erreicht. Dann wartete der erste Arbeitseinsatz: Wegen der Hanse Sail, einem Seglertreffen mit Volksfest im Rostocker Hafen, musste der Bus rund 500 Meter vom Landungssteg entfernt parken. Proviant, Ausrüstung und Gepäck mussten aufs Schiff geschleppt werden. Die Bisschop-Crew konnte ihre Kajüten gleich beziehen, die Wytske-Leute mussten noch warten, bis der Kapitän klar Schiff gemacht hatte. Dann erkundete man, was das Fest zu bieten hatte und ließ sich im „alten Fritz“ naturtrübes Bier und hervorragendes Essen schmecken.
Früh ist am nächsten Tag die Nacht vorbei, zu früh für den einen oder anderen, der zu tief ins Glas geschaut hatte. Nach dem Frühstück heißt es aber warten, denn die Nachbarn auf der schönen „Aphrodite“, die längsseitig angelegt hatte, haben es nicht so eilig. Zeit für Segelkunde mit den beiden Kapitänen Eric und Thijs. Als Ziel wird Dänemark ausgegeben. Erst um halb elf Uhr heißt es „Leinen los“. Eine Stunde dauert es, bis mit Motorkraft das offene Meer erreicht ist. Auf der Wytske Eelkje nutzt Maat Pavel die Zeit, um die Crew in die Geheimnisse des Tauaufrollens und -befestigens einzuweisen. Auf See werden dann fast alle Segel gesetzt. Die frisch erworbenen Kenntnisse müssen gleich angewendet werden. Es klappt besser als gedacht. Aber leider nutzt auch die volle Segelpracht nicht viel, die Schiffe kommen mangels Wind kaum voran – die Entdeckung der Langsamkeit. Man nutzt den langen Segeltag zum Lesen, Sonnen, Faulenzen, Spielen und Schwätzen. Nach fast fünf Stunden wirft Wytske-Kapitän Thijs den Motor an, um die erheblich schnellere Bisshop nicht zu sehr enteilen zu lassen. Das Ziel ist gestrichen, man bleibt an der deutschen Küste. Spät am Abend wird Prerow erreicht. Die beiden Schiffe sind die einzigen Gäste am Landungssteg. Mit den Essensvorbereitungen war glücklicherweise während der Fahrt begonnen worden, so dass die ausgehungerten Matrosen nach dem obligatorischen Landungsbier nicht lange warten müssen. In gemütlichen Runden beschließt man den Tag.
Angesichts der lauen Windaussichten werden am nächsten Morgen unmittelbar nach dem Frühstück die Segel gesetzt. Jede Minute muss genutzt werden. Flaute, dafür aber tolles Wetter. Stetig, aber langsam geht es gen Klindholm auf der Insel Moen. Die Wytske Eelkje ist natürlich wieder zweiter Sieger. Nach der Ankunft werden die Vorbereitungen für eine zünftige Grillparty an Land getroffen. Es gibt richtig leckere Steaks und Spare Ribs, dazu Smutje Karlos Nudel- und Kartoffelsalat. Der Zapfhahn ist auf Dauerbetrieb eingestellt, die Qualität des mitgebrachten Weines wird getestet, ein schöner Tag geht spät zu Ende.
Die längste Tagestour steht am Mittwoch an: rund 45 Seemeilen sind es bis zur Insel Vejrö. Die See ist rau, zu rau für manche, die mit den Folgen der vorabendlichen Party zu kämpfen haben. Bei Windstärke 4 bis 5 – gefühlt sind es 6 – kämpfen sich die beiden Brigantinen mit Motorkraft durch die Wellen, vier Stunden lang auf und ab, bis die „Abfahrt“ in den Grönsund erreicht ist. Dann wird es plötzlich herrlich ruhig. Der Motor kann gestoppt werden, Rückenwind bläht die Segel und treibt die Schiffe mit mehr als 5 Knoten durch den Sund. Die entspannte Fahrt wird jäh unterbrochen durch einen kräftigen Regenguss. Der Kapitän befiehlt alle Mann an Bord, um die Segel einzuholen. Binnen Sekunden sind die Matrosen nass bis auf die Haut. Der Spuk ist schnell vorbei, dann scheint wieder die Sonne. Unter Hosen- und Sockenbeflaggung erreichen die Schiffe den Hafen. Die Bisshop ist schon da, als die Wytske Eelkje einläuft. Eric versichert Thijs, dass der Hafen tief genug ist. Thijs rangiert, sein Schiff sitzt fest, er befreit es wieder, um schließlich den Hafen wieder zu verlassen und 500 Meter vor der Einfahrt zu ankern. Zum Glück bleibt die Nacht ruhig.
Dem trostlosen Wetter am Donnerstag - bleigraue Wolken, Regen und kein Wind – trotzen die Crews mit intensiven Spielrunden in der Messe. Erst am Nachmittag kommt Wind auf, die nassen Segel werden gesetzt, eine schöne Brise sorgt für gute Geschwindigkeit, bis Bogenkop auf der Insel Langeland erreicht ist. Der typisch dänische Hafenort wird nach dem wie immer schmackhaften Abendessen erkundet, dann steigt eine improvisierte Abschiedsfeier vor der Wytske Eelkje, denn am nächsten Tag trennen sich die beiden Schiffe: Die Wytske muss nach Kiel, zurück nach Rostock die Bishop. Bei herrlichem Segelwetter – Sonnenschein und ein kräftiger Wind – steuert die Wytske am Freitag Marstal auf der Insel Aerö an. Leider ist das Vergnügen nach drei Stunden schon zu Ende, denn nach Süden in Richtung Deutschland zu segeln, würde sich angesichts des Südwestwindes nicht lohnen. Dafür lohnt sich der Tag in dem alten Schifferstädtchen Marstal, das für Segler und andere Touristen viel zu bieten hat, unter anderem ein sehenswertes Schifffahrtsmuseum. Begrüßt worden ist die Besatzung mit Kanonendonner – im Hafen steigt während der Einfahrt ein historisches Spektakel. Danach wird Marstal ausgiebig erkundet, einige nutzen das schöne Wetter zum Baden und Sonnen am Strand.
Der Samstag ist ein Regentag. Erst gegen Ende des Törns zurück nach Deutschland hört es auf. Das Tagesziel Kappeln in der Förde der Schlei wird gegen 14 Uhr erreicht. Ein wunderschönes norddeutsches Städtchen mit vielen Gaststätten und Fischlokalen, das die Crew grüppchenweise erkundet. Nach dem Abendessen verbringen die meisten den letzten Abend zusammen an Bord, bei einem Glas Wein lässt man die vergangenen Tage Revue passieren. Früher als sonst geht es am Sonntag in Richtung Kiel. Als das Schiff um die Mittagszeit den Hafen erreicht, warten die „Rostocker“ schon. Sie waren am Morgen mit dem Bus abgeholt worden. Gemeinsam tritt man nun die Rückreise an. Spät am Abend ist Eppertshausen erreicht. Eine wunderschöne Urlaubswoche ist zu Ende.







Pfingstzeltlager 2010 – Pack die Badehose ein…

Bereits die angekündigten 25 Grad Celsius brachten die 32 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des traditionellen Pfingstzeltlagers der OWK-Jugend in die passende Stimmung zum diesjährigen Thema „Beachparty“. Aber die tatsächliche Wetterlage und die Tatsache, dass das an den Zeltplatz angrenzende Freibad in Neudenau an der Jagst pünktlich am Wochenende seine Pforten öffnete, übertrafen alle Erwartungen.
Für die Teilnehmer unserer Ortsgruppe ging es bereits am Freitagnachmittag, den 21. Mai mit dem Bus und großem Gepäck auf ins Jagsttal. Dort schlugen insgesamt beinahe 200 Personen unterschiedlichster Altersgruppen ihr Lager auf.

Der erste Morgen lockte die Teilnehmer mit zahlreichen Bastelangeboten und Projektgruppen aus ihren Zelten. Da wurden Nagelbilder erstellt, Kerzen verziert, Windlichter in Form gebracht, Armbänder geflochten, Sonnenrohre kreiert und witzige Strumpfmarionetten zum Leben erweckt. Für jeden ließ sich das passende finden und so verteilten sich alle Teilnehmer für einige Stunden über den gesamten Zeltplatz um beim kreativen Arbeiten die Sonne zu genießen.

Kreativ ging es auch am Nachmittag zur Sache, als das Thema der diesjährigen Fotostory, einem Wettbewerb unter den verschiedenen DWJ-Ortsgruppen, auf dem Programm stand. Der Zeltplatz und das angrenzende Schwimmbad verwandelten sich in die „Pirateninsel Neudenau“ und schon bald wimmelte es überall von eifrigen kleinen Gestalten mit Kopftüchern und Augenklappen. Kurzerhand wurde die ein oder andere Campingausrüstung zu Segel, Mast, Booten oder Schatztruhen umfunktioniert und die Entwicklung der letztendlichen Geschichte nahm zusehends Formen an.
Passend zum Motto „Beachparty“ durfte natürlich auch ein Clubtanz, Musik und eine außergewöhnliche Cocktailparty am Lagerfeuer nicht fehlen. So neigte sich der zweite Tag allmählich dem Ende entgegen.

Auch der Pfingstsonntag zeigte sich wettertechnisch von der besten Seite und bot beste Voraussetzungen für gute Ergebnisse bei der traditionellen Lagerolympiade. Eine der Erwachsenengruppen aus Eppertshausen landete sogar auf dem Siegertreppchen, aber auch die anderen Platzierungen im vorderen Mittelfeld konnten sich durchaus sehen lassen. Zur Belohnung für den Einsatz am Morgen tummelten sich die meisten kleinen Lagerpiraten bereits kurz nach dem Mittagessen in den Fluten des Neudenauer Freibads und gönnten sich ein wenig Abkühlung.
Der Abschlussabend brachte mit der Auswertung des Fotowettbewerbs und zahlreichen Beiträgen beim bunten Lagerzirkus noch einmal alle Teilnehmer zusammen. Bei Stockbrot und Lagerfeuerromantik klang der letzte Abend gemütlich aus. Dass die Beachparty aber nicht nur sehr entspannt verlief, sondern durchaus auch einigen Schlafmangel mit sich brachte, zeigte sich auf der Heimreise. Die meisten Kinder und Jugendlichen brauchten nicht lange, um auf ihren Sitzen einzuschlafen und vielleicht vom nächsten Jahr zu träumen?!?



Schönstes Pfingstwetter begleitete unsere Jugendlichen bei ihrem Spielen.






Der Rheinsteig: Wandern auf hohem Niveau

Stille Wälder, schmale Steige, schroffe Felsen und immer wieder bezaubernde Ausblicke auf das lebendige Mittelrheintal rund um die Loreley, waren die herausragenden Merkmale die eine 26-köpfige Wandergruppe des Odenwaldklubs Eppertshausen über die Pfingstfeiertage genoss.

Auf zwei Tagesetappen erkundete man die schönsten Teilstrecken des Rheinsteiges, der mit einer Gesamtlänge von 320 km von Bonn nach Wiesbaden führt und zu den vielseitigsten Fernwanderwegen in Deutschland zählt. Vom Standquartier in St. Goar führte die 1. Tagestour die Gruppe auf die sogenannte „Königsetappe“ von Kaub nach St. Goarshausen. Kein weiterer Streckenabschnitt ist länger und addiert mehr Höhenmeter als dieser. Das ständige auf und ab, auf zum Teil steilen und schweißtreibenden Pfaden, durch Weinberge und vorbei an Deutschlands bekanntestem Felsen, der „Loreley“, waren Herausforderung und Genuss zugleich. Am Abend erzählte man noch lange bei einem Gläschen Wein von den Eindrücken dieser ersten Etappe.

Auch die 2. Tagestour von St. Goarshausen nach Kestert war nicht minder anspruchsvoll. So lag doch gleich am Morgen der „Rabenacksteig“, ein Steig mit alpinem Charakter, auf der Wegstrecke. Ein Teil der Gruppe nutzte die Gelegenheit, um über Leitern und seilversicherten Passagen zu diesem markanten Aussichtspunkt zu gelangen. Wie bereits am ersten Tag waren abwechslungsreiche Ausblicke und eine intakte Naturlandschaft eine wahre Entschädigung für alle Anstrengungen.

Am Ende dieser ereignisreichen Tage war man sich einig, der Anfang ist gemacht und die noch ausstehenden Etappen sollen in den nächsten Jahren folgen.



Herrliche Aussichten vom Rheinsteig








Eine rund 10 Meter hohe Pyramideneiche wurde am 6. Mai 2010 "In den Stöcken" gepflanzt



Baumpflanzaktion "In den Stöcken"

Jubiläumseiche und drei weitere Obstbäume am und im OWK-Biotop gepflanzt

Die Pyramideneiche wird dem Ehrendirigenten August Murmann gewidmet. Bei regnerischen Wetter am 6. Mai trafen sich Annika und Claus Murmann, sowie der Vorsitzende des Odenwaldklub Norbert Anton. Mit einem Spezialtransporter der Containerfirma Stobbe wurde der schon rund 25 Jahre alte Baum angeliefert und in sein vorbereitetes Pflanzloch gesetzt. Die Pyramideneiche wurde während der 25 Jahre achtmal verschult, das heißt der Wurzelballen wird in einer bestimmten Größe gehalten um den Verpflanzungsschock für den Baum zu minimieren. Die eingepflanzte Pyramideneiche stammt unmittelbar von der ältesten bekannten Stileiche, der "Schönen Eiche von Harreshausen" ab.
Drei weitere Obstbäume, zwei Apfelbäume und ein Birnbaum wurden im Altbestand der Streuobstwiese am 8. Mai gepflanzt. Dort hatte im vergangenen Jahr der "Feuerbrand" teilweise die Obstbäume so schwer geschädigt, dass drei der Bäume entfernt werden mußten. Die verbliebenen Bäume konnten durch teils starken Rückschnitt gerettet werden. Auch diese Aktion wurde von Claus und Matthias Murmann und ihren Kindern durchgeführt.

Zwei Apfelbäume und ein Birnbaum wurden im Biotop am 8. Mai von den Claus & Matthias Murmann mit ihren Kindern gepflanzt, da mehrere Bäume wegen "Feuerbrand" im Vorjahr so stark geschädigt wurden, dass sie entfernt werden mußten.








Die ersten Störche "In den Stöcken". Unser Storchenpaar ist vermutlich noch zu jung zur Eiablage



Unser Wappentier kehrt nach Eppertshausen zurück

Erstes Storchenpaar "In den Stöcken"

Ende März war es endlich soweit, nachdem in den Vorjahren hin und wieder ein einzelner Storch das Nest für kurze Zeit begutachtete, aber nie länger blieb, war in diesem Jahr alles anders. Das zur Zeit anwesende Storchenpaar besetzte Ende März den Horst auf dem Storchenmast, den die Naturschutzgruppe des Odenwaldklub Eppertshausen 2003 errichtete und kehrte auch immer wieder hierher zurück. Offensichtlich sind die Störche für eine Eiablage aber noch zu jung, Störche werden mit ca. 4 Jahren geschlechtsreif. Da die Tiere am rechten Bein beringt sind, sind sie in einem geraden Jahr geboren, das heißt 2008 oder frühestens 2006. Das besetzte Nest wird jedoch von unserem Paar vehement gegen andere Störche und auch gegen Nilgänse verteidigt. Bleibt zu hoffen, dass das Storchenpaar im nächsten Jahr wieder nach Eppertshausen zurückkehrt und dann eine Familie gründet.

Eine Bitte an Spaziergänger (besonders mit Hunden) und Radfahrer die Tiere nicht unnötigem Stress auszusetzen. Deshalb halten Sie bitte Abstand zum Nest und vermeiden Sie nach Möglichkeit unnötigen Lärm. Weißstörche sind zwar Kulturfolger und an den Menschen gewöhnt, jedoch müssen sie sich auf einem neuen Horst erst sicher fühlen.



Steckbrief:

Weißstörche sind etwa 80 bis 100 cm lang und haben eine Flügelspannweite von etwa 200 bis 220 cm. Bis auf die schwarzen Schwungfedern ist das Federkleid rein weiß. Schnabel und Beine sind rötlich. Weißstörche haben ein Gewicht von etwa 2,5 bis 4,5 kg. Weißstörche können bis zu 30 Jahre alt werden.

Weißstörche werden im Alter von etwa vier Jahren geschlechtsreif. Sie nisten in der Regel jahrelang auf demselben Horst. So können sich Männchen und Weibchen alljährlich im Frühjahr am Nest vom Vorjahr wieder treffen.
Die Jahresbrut besteht aus 3 bis 5 Eiern, weiß mit feiner Körnung und doppelt so groß wie ein Hühnerei. Die Brutdauer beträgt 30 bis 32 Tage
Der Weißstorch ernährt sich ausschließlich von Kleintieren wie Regenwürmern, Insekten, Fröschen, Mäusen, Fischen und auch Aas.








Die Teilnehmer der diesjährigen Marathonwanderung

Marathonwanderung nach Schöllkrippen

Guten Zuspruch hatte auch in diesem Jahr die 12. Marathonwanderung des Odenwaldklubs von Eppertshausen nach Schöllkrippen. Bei bestem Wanderwetter startete die 21-köpfige Gruppe um 6.45 Uhr am Kalksandsteinwerk im Wald zwischen Eppertshausen und Dudenhofen. Die Landesgrenze zwischen Bayern und Hessen wurde gegen 9:30 Uhr in Seligenstadt mit der Mainfähre überquert. Der Weg führte dann entlang des Mains, vorbei am topografisch niedrigsten Punkt Bayerns, der Mündung des Spessartflusses Kahl in den Main zur ersten Zwischenrast in Kahl. Den Hahnenkamm vor Augen wurden die Kahlgrundauen durchquert, vorbei an der Burg Alzenau führte der Weg dann über den dortigen Planetenweg zur zweiten Zwischenrast bei km 27 in Michelbach. Das letzte Drittel des Weges führte durch lange gelbe Rapsfelder und frühlingshaft grüne Spessartwälder über Geiselbach zum Abschlussort Schöllkrippen, wo die Truppe glücklich zur wohlverdienten Schlussrast in der Hausbrauerei Barbarossa gegen 16.00 Uhr eintraf. Dank an dieser Stelle an Petrus, der die Marathonwanderer gänzlich von Regen verschonte und an unser Begleitfahrzeug mit Maria und Marion, die die Gruppe den ganzen Tag begleiteten.








Gratulation
an die „frisch gebackenen“ Wanderführer.
Fünf Wochenenden ihrer Freizeit haben vier Mitglieder unserer Ortsgruppe für die Ausbildung zum Wanderführer investiert.
Von November 2009 bis März 2010 haben sie in den vom Odenwaldklub angebotenen Lehrgängen die notwendigen Kenntnisse erlangt, die zur Planung und Durchführung einer Wanderung notwendig sind. Der notwendige Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses hatte nochmals zwei Tage Freizeit gefordert. Die abschließende Prüfung zum „zertifizierten Wanderführer“ bestanden sie mit Bravour.
Wir bedanken uns für das Engagement von Anita Ecklebe, Lothar Reinecke, Ludwig Scharf und Karl Schuster.




Unsere neuen Wanderführer v. l. Anita Ecklebe, Ludwig Scharf, Karl Schuster, Lothar Reinecke








Jahres-CD 2009

wie bereits in den vergangenen Jahren, so wurde auch für 2009 eine Zusammenfassung der Bilder (teils mit Presseberichten) über die Vereinsaktivitäten aller Sparten erstellt.
Durch die zusätzlichen Jubiläums-Veranstaltungen mit entsprechend mehr Bildmaterial wurde es dann letztlich eine DVD.
Erhältlich ist diese DVD bei Roswitha Groh, Tel. 06071-36290.




Jahres CD 2009








Jubiläums-DVD 90 Jahre OWK Eppertshausen

Über das vergangene Festjahr wurde die Erstellung einer DVD-Produktion in Auftrag gegeben.
Der Film zeigt Ausschnitte von den Jubiläumsveranstaltungen sowie den jährlich stattfinden Festen.
Außerdem stellen sich in einem zweiten Teil der DVD die einzelnen Sparten unserer Ortsgruppe vor.
Zu erwerben ist die DVD ebenfalls bei Roswitha Groh, Tel. 06071-36290.











Odenwaldklub Eppertshausen – „Portefeuiller und Babbscher“
Kultureller Heimatabend über das Feintäschnerhandwerk

„Gummimilch ist dicker als Blut“

Einen besonderen Abend erlebten die Besucher am Samstagabend im Haus der Vereine. Fast zwei Jahre hat der Vorsitzende des Odenwaldklubs Eppertshausen sich mit dem Thema Portefeuiller und Babbscher befasst und recherchiert. Im Archiv der Gemeinde fand er die Unterlagen des ersten urkundlich erwähnten Portefeuiller, Ludwig Waldmann, der sein Gewerbe am 9. Februar 1876 anmeldete. Erst langsam erreichte das lederverarbeitende Gewerbe von Offenbach ausgehend das Umland. Mit dem Bau der Rodgau-Bahn und der steigenden Mobilität brauchten die Menschen Taschen, Koffer, Mappen und Kleinlederwaren. Das traditionelle Handwerk wie das der Häfner wurde von den Babbschern immer mehr verdrängt. Norbert Anton referierte über den geschichtlichen Werdegang, den Einfluss der Hugenotten, der Rivalität zwischen der ehrwürdigen freien Reichsstadt Frankfurt und dem aufstrebenden vorindustriellen Standorts Offenbach, dem Buhlen um die Messen, über die Auflösung der Zunftzwänge und der Zollschranken. Dazu passte hervorragend die Musik der Gruppe Saytensprung die ihre alten Handwerkslieder zum Besten gab. Ein lustiger Schwank leitete dann in die Kriegs- und Nachkriegszeit über. Von schweren Zeiten erzählte Carlo Blickhan, der lange im Ort einen größeren Betrieb leitete. Damals wurde die Produktion auf kriegswichtige Artikel und Waren umgestellt. Zuggeschirre für die Pferde an der Ostfront, Patronentaschen, Brillen für das Afrikacorps. Nach dem Krieg fertigte man dann Dollarbörsen für die amerikanischen Besatzer. Die Wirtschaftswunderjahre brachte vielen Familien in diesem Gewerbe Arbeit und Brot. Willi und Ursula Waldmann zeigten die Arbeit in der Werkstatt und berichteten von der nicht immer leichten Arbeit und dem stets wachsenden Druck dem die Heimarbeiter ausgesetzt waren. Weit über 600 Menschen babbschten, schärften, steppten und kederten in Eppertshausen. Mit Klaus Löbig kam ein ausgesprochen versierter Feintäschner zum Zug, der über das Handwerkszeug, über Produktionswege und den beginnenden Niedergang der Branche sprach. Nach und nach verschwanden die kleinen Babbscherbuden oder wurden in Wohnraum umgewandelt. Einige Feintäschner konnten sich durch Spezialisierung und pfiffige Ideen oder der Verlagerung der Produktionspalette ins Ausland noch ein zeitlang halten. Auch der Nachwuchs fehlte, der bereit war für die ältere Generation einzutreten. Der Beruf der Portefeuiller verlor an Perspektive und Attraktivität.
Neben einem Babbscher-Essen das am Ende gereicht wurde gab es viel zu sehen und zu bestaunen. Das Handwerkszeug, Schärfsteine und eine Steppmaschine sowie die Produktpalette der heimischen Feintäschner waren als kleine Ausstellung aufgebaut. Eine informative Broschüre wird der Odenwaldklub bis zum Herbst auflegen, mit Fakten und Bildern rund um diesen Berufszweig und um das gegerbte Leder.










Schlittschuhlaufen 2010

Am Samstag, den 27.02. machten sich 38 kleine und große eislaufbegeisterte OWK-Mitglieder auf den Weg in die Eissporthalle nach Darmstadt. Bei schönstem Wetter startete der Bus auf dem Festplatz, um die Gruppe an den Ort des Geschehens zu bringen.
Nachdem alle Teilnehmer mit den passenden Kufen ausgestattet waren, ging es ab aufs Eis. Egal ob totaler Anfänger oder fortgeschrittener Läufer, das machte schon nach kurzer Zeit keinen großen Unterschied mehr. Eine Runde folgte der nächsten und die Füße begannen zu glühen. Selbst diejenigen, die zum ersten Mal auf dem Eis standen, riefen schon nach kurzer Zeit: „Es klappt schon ohne Festhalten, ganz alleine!“
Zwischendurch gab es genügend Gelegenheiten sich an heißem Kakao, Süßigkeiten oder mitgebrachten Leckereien zu stärken und kurz neue Kraft zu tanken. Ohne Verletzungen, abgesehen von kleineren blauen Flecken, die von Landungen auf dem Hinterteil oder ungewollten Bremsaktionen mit den Knien herrührten, kam die Gruppe etwas erschöpft, aber sehr zufrieden am Abend wieder in Eppertshausen an. Alle warten gespannt, was das nächste Ausflugsziel für eine Überraschung bereithält.








Segelfreizeit auf der Ostsee -auf den Spuren der Hanse

Mit der Bisshop van Arkel und der Willem vom 8. bis 15. August 2010
auf historischen Handeiswegen
Segeln wie vor hundert Jahren, aber ohne den engen Zeitplan der damaligen Zeit, das kennen die Landratten des Odenwaldklubs seit über 28 Jahren. Der Kurs der Fahrt wird vom Wetter mitbestimmt. Alle müssen fest mit anpacken, wenn es gilt Wendemanöver auszuführen, gegen den Wind zu kreuzen, und wenn die Schiffe im Hafen vertäut sind, Segeln wie vor hundert Jahren, aber ohne den engen Zeitplan der damaligen Zeit, das kennen die Landratten des Odenwaldklubs seit über 28 Jahren. Der Kurs der Fahrt wird die Segel zu verpacken. Jeder hat einen festen Platz in der Mannschaft, hilft bei den anfallenden Arbeiten an und unter Deck. Es bleibt aber noch genügend Zeit auszuspannen, zu dösen oder seinen Gedanken auf der weiten Ostsee nachzugehen. Und wer will, kann über die Seefahrt vieles lernen, über Strömungen, Wetter, Untiefen und die Geschichte der alten Handelsstädte rund um die Ostsee.

Die Bisshop van Arkel ist vielen schon ein sehr vertrautes Schiff. Der schnelle Schoner mit seinem schwungvollen Profil und fast 700 qm Segelfläche bietet 16 Gästen ausreichend Bewegungsfreiheit und Komfort.

Die Brigantine Willem war das klassische Handelsschiff, bewährte sich aber auch bei Expeditionen. Mit ihrer leicht zu bedienenden Takelage steht vor allem die Geschwindigkeit im Vordergrund. Rund 20 Gäste finden in sieben Kabinen reichlich Platz. Das Deckshaus steht ganz im Zeichen der Geselligkeit: Kochen, Speisen, Tagen, Feiern

Der Abfahrtshafen ist Rostock. Beide Schiffe werden fast die gesamte Woche miteinander segeln. Erst zum Ende des Törns segelt die Willem gegen Westen um an einer Regatta in Amsterdam teilzunehmen. Mit dem Bus fahren wir dann aber wieder gemeinsam nach Hause.

Weitere Informationen und die Ausschreibung erfolgen über Norbert Anton.

Die voraussichtlichen Kosten für den Törn liegen bei 485,- € für erwachsene Mitglieder, 545,- € für Nichtmitglieder (Bustransfer, Essen, Törn).




Angemeldet ist, wer die Anzahlung von 200,- € auf das Konto bei der Volksbank eG Eppertshausen
BLZ 508 655 03 Konto-Nr.: 2000 15 105 Stichwort Segelfreizeit 2010
eingezahlt hat.
Es gilt die Reihenfolge der Einzahlung.

"Bisshop van Arkel"
Schiffstyp:
2-Mast-Topsegelschoner
Heimathafen/Flagge:
Makkum/Niederlande
Länge: 26 Meter
Breite: 5,50 Meter
Tiefgang: 2,0 Meter
Segelfläche: 700 m2
Masthöhe: 22 Meter
Gross Tonnage: (keine Daten)
Hauptmotor: 200 PS
Geschwindigkeit: unter Segeln 8 Knoten / mit Motor 7,5 Knoten
"Willem"
Schiffstyp:
Brigantine
Heimathafen/Flagge: Niederlande
Länge: 29,00 Meter
Breite: 6,10 Meter
Tiefgang: 2,40 Meter
Segelfläche: 430 m2
Masthöhe: 21,50 Meter
Gross Tonnage: (keine Daten)
Hauptmotor: 180 PS
Geschwindigkeit: unter Segeln 9 Knoten / mit Motor 8 Knoten

Hier noch einmal die Beschreibung und Anmeldung als PDF-Datei zum Ausdrucken

2010_segelfreizeit.pdf [107 KB]








Jahreshauptversammlung 2010

Vielseitig, erfolgreich und zukunftsorientiert
Jahreshauptversammlung des Odenwaldklubs Eppertshausen e.V.

Früher, als in den Jahren zuvor begann die Jahreshauptversammlung des Odenwaldklubs Eppertshausen am Freitag im Haus der Vereine. Der Grund war nicht das schlimme Winterwetter, das sicherlich auch einige Mitglieder vom Kommen abhielt, sondern nach der Versammlung gab es einen kleinen Imbiss und hochprozentiges aus ausgewählten Whisky-Destillerien. Nachdem der Vorsitzende Norbert Anton das abgelaufene Jahr aus der Sicht des Vorstandes wiedergab und dabei besonders auf das arbeitsintensive 90jährige Vereinsjubiläum einging berichteten die einzelnen Abteilungen detailliert von den vielseitigen Aktivitäten. Die Jugendarbeit, mit Mandolinen- und Schülerorchester und den Volkstanzgruppen sind über das ganze Jahr ausgelastet. Das Team um Jugendleiterin Katja Berker bietet für alle Alterklassen viele Aktivitäten: von Zeltlager, Volleyballturnier, Fahrten und Exkursionen bis hin zu sinnvoller Freizeitgestaltung reicht die breite Palette. Naturschutz wird ganz groß geschrieben in dem Traditionsverein. Neben dem Amphibienschutz werden Streuobstwiesen und Biotope unterhalten und gepflegt. Jürgen Reinecke, dem Naturschutzwart gelingt es dabei Jung und Alt dafür zu begeistern. Die Bänke und Wanderwege sind in Ordnung, so lautet das kurze Statement von Wegewart Valentin Freund. Ein attraktives Programm wird auch im Wanderjahr 2010 angeboten.

Der sehenswerte Wanderplan bietet Themenwanderungen, sportliche Herausforderungen, kulturelle und kulinarische Wanderstrecken an. Segelfreizeiten auf alten Windjammern, Hochgebirgswanderungen in Südtirol und Skifreizeiten gehören seit vielen Jahren zu beliebten Mehrtagesaktivitäten. Hinzu kommt noch eine dreitägige Wanderung entlang des Rheinsteigs – dem oberen Mittelrheintals rund um die Loreley. Der kulturelle Abend um die „Portefeuiller und Babbscher“ wird am 20. März durchgeführt. Aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht konnten die Rechner auf ein gutes Ergebnis verweisen. Dies führt dazu, dass die Stiftung des Vereins aufgestockt wird. Es war unter anderem die Forderung des zuständigen Finanzamtes. Dieses Geld, bzw. die Zinserträge werden aber nachhaltig für den Verein und der satzungsgemäßen Förderprojekte eingesetzt. Eine Ehrenordnung soll der Vorstand vorbereiten, so der Wunsch der Jahreshauptversammlung. Damit soll nachvollziehbar werden, wer demnächst bei Ehrungen bedacht werden kann. Der Verein wird im zeitigen Frühjahr zur Erinnerung an das 90jährige Fest und zur Erinnerung an seinen Ehrendirigenten August Murmann eine Pyramideneiche pflanzen. Mit leckerem Braten, der von der Küchencrew serviert wurde endete eine kurzweilige Versammlung.

Von links: Schriftführerin Susanne Euler, 2. Vors. Bernhard Kraus, 1. Vors. Norbert Anton, Rechner Reiner Groh






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