Aktuelles

Störche im Biotop "In den Stöcken"

Achtung

Eine Bitte an Spaziergänger (besonders mit Hunden), Radfahrer und Fotografen. Um die Tiere nicht unnötigem Stress auszusetzen, halten Sie bitte Abstand zum Horst und vermeiden Sie nach Möglichkeit unnötigen Lärm. Weißstörche sind zwar Kulturfolger und an den Menschen gewöhnt, jedoch müssen sie sich auf einem Horst erst sicher fühlen, insbesondere, wenn ein neues Storchenpaar den Horst besetzt hat.








Störche 2017 - Tagebuch

Storchentagebuch 2017 „In den Stöcken“

Die folgenden Daten beziehen sich auf längere Verweildauern der Störche auf dem Horst. Alle Datumsangaben können um einige Tage differieren.

03. Februar 2017 - Störche öfter auf Horst gesichtet.

10. Februar 2017 - Storch auf Horst, rechts beringt.

12. Februar 2017 - Storch auf Horst, unberingt.

❖ Es handelt sich vermutlich um das Storchenpaar aus dem Vorjahr. Der Ringcode konnte bisher noch nicht abgelesen werden. Das Paar muss von Beginn an den Horst gegen andere Storchenkonkurrenten verteidigen, was ihnen bisher erfolgreich gelingt.

17. Februar 2017 - Die Beringung des männlichen Storches konnte abgelesen werden. Es handelt sich um den Vorjahresstorch. Das Storchenpaar kopuliert fleißig und baut am Horst weiter.

11.-13. März 2017 - Unsere Störche beginnen mit dem Brutgeschäft. Das weibliche Tier legt jetzt an bis zu drei Tagen Eier. Beide Störche wechseln sich beim Brutgeschäft ab und das Gelege bleibt maximal 15 Minuten bei den derzeitigen Temperaturen unbesetzt. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, ist mit dem Schlüpfen der ersten Jungstörche um Ostern herum zu rechnen (Brutdauer 30 bis 33 Tage). Bis die Jungstörche von unten zu beobachten sind, vergehen noch einmal bis zu drei Tagen.

24. März 2017 - Ruhiges Brutgeschäft im Horst. Gelegentlich müssen durchziehende Fremdstörche in der Nähe des Horstes durch Drohgebärden und lautes Klappern vertrieben werden.

21. April 2017 - Der erste Jungstorch wurde im Horst beobachtet. Wenn die Altstörche im Horst stehen, kann der Jungstorch für wenige Sekunden den Kopf hochstrecken, da das aber noch sehr anstrengend für ihn ist, fällt der Kopf gleich wieder zurück in den Horst.
Für die Elternstörche beginnt jetzt eine anstrengende Zeit. Während ein Storch immer im Horst sein muss, um die Jungstörche warm zu halten (hudern) und zu beschützen, schafft der andere Storch Nahrung für die Jungstörche heran. Bei diesen Tätigkeiten wechseln sich die Elternstörche regelmäßig ab. Nach ungefähr 60 Tagen werden die Jungstörche flügge.
Hoffen wir, dass die Jungstörche gesund und munter aufwachsen.

26. April 2017 - Mittlerweile sind, wenn man Glück hat, drei Jungstörche im Horst zu sehen.

24. Mai 2017 - Leider ist ein Jungstorch gestorben. Der Grund ist unbekannt.

31. Mai 2017 - Die überlebenden beiden Jungstörche wurden beringt. Damit sind sie für ihr weiteres Leben zu identifizieren, falls ihr Ringcode abgelesen und bei der Vogelwarte nachgefragt wird.

26. Juni 2017 - Der erste Jungstorch ist flügge und hat den Horst zu einem ersten Ausflug verlassen, der zweite Storch wird bald folgen. Dann kommen die Jungstörche nur noch selten zum Horst, meistens zum Übernachten. Ende August Anfang September verlassen uns die Jungstörche und ziehen ins Winterquartier. Die Altstörche folgen wenige Wochen später.

Flug ins Winterquartier - 32. Kw: Jungstörche, 36./37. Kw: Altstörche - Wenige Störche verweilen noch in unserer Gegend. Es muss abgewartet werden, ob diese Störche noch in ihr Winterquartier fliegen oder eventell bei uns überwintern.








Beringung der Jungstörche 2017

Nachdem noch in der Vorwoche leider ein Jungstorch verstarb, den Grund kennen wir nicht, konnte am 31. Mai die Beringung der verbliebenen zwei Jungstörche auf dem Horst im Biotop "In den Stöcken" erfolgen. Mit Hilfe eines Hubwagens mit Arbeitskorb der Nachbargemeinde Münster, konnte der Eppertshäuser Storchenhorst in 8 Meter Höhe durch den Beringer mühelos erreicht werden. Durch die Aktivitäten in der Nähe und am Storchenmast wurde der darauf befindliche Elternstorch vertrieben, er schaute sich das nachfolgende Geschehen im Fluge aus der Luft an. Im Horst zeigte sich dieses Bild der Jungstörche, die sich jedoch kurz darauf tot stellten (Akinese). Die Jungstörche sind in dieser Situation völlig unbeweglich. Der Groß-Umstadter Beringer Klaus Hillerich konnte mit der Beringung beginnen. Die Akinese hält bei den Jungstörchen ca. bis zur sechsten Lebenswoche an, danach versuchen sie sich durch Hacken mit dem Schnabel zu wehren. Deshalb versucht man die Jungstörche möglichst innerhalb der sechs Wochen zu beringen. Die Kennzeichnungsringe haben jeder einen eigenen Code, sodass jeder beringte Storch bei Wiederablesung durch die zuständige Vogelwarte identifiziert werden kann. Die Ringe bestehen aus Kunststoff und werden über einen Klickverschluss den Störchen schmerzfrei an einem Bein angebracht (in ungeraden Jahren wird am linken Bein beringt und an geraden Jahren am rechten Bein). Unsere Jungstörche tragen ihren Ring also am linken Bein. Nach der Beringung dauert es unterschiedlich lange Zeit bis das Totstellen (Akinese) der Tiere endet. Der größere der Jungstörche war sofort nach der Beringung wieder aktiv und munter, beim zweiten kleineren Jungstorch dauerte es fast eine halbe Stunde bis er wieder aktiv wurde. Als die Beringung beendet war und der Hubwagen sich entfernt hatte, kam auch sofort ein Altstorch zum Horst zurück, der das Geschehen die ganze Zeit aus der Luft beobachtet hatte. Die Störung am Horst durch die Beringung dauerte eine Viertelstunde, dann war auch für die Storchenfamilie der Alltag wieder eingekehrt.





















Störche 2016

Störche kehren aus Winterquartier zurück ins Biotop "In den Stöcken"

21. Februar 2016 -
Seit ca. einer Woche ist unser Vorjahresstorchenpaar aus dem Winterquartier zurück und hat den Horst "In den Stöcken" wieder belegt. Der Ringcode des männlichen Storches konnte abgelesen werden. Das weibliche Tier ist unberingt, jedoch gehen wir davon aus, dass das derselbe Storch ist wie im Vorjahr (Vermutung). Beide Störche werben und kopulieren bereits miteinander und bauen am Horst weiter.

11. März 2016 -
Unsere Störche beginnen mit dem Brutgeschäft. Das weibliche Tier legt jetzt an bis zu drei Tagen Eier. Beide Störche wechseln sich beim Brutgeschäft ab und das Gelege bleibt maximal 15 Minuten bei den derzeitigen Temperaturen unbesetzt. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, ist mit dem Schlüpfen der ersten Jungstörche um den 15. April herum zu rechnen (Brutdauer 30 bis 33 Tage).

24. März 2016 - Nach fast zweiwöchiger Brutdauer verläuft auf dem Horst alles normal. Vereinzelt müssen Fremdstörche durch Bedrohung (Klappern) oder Verfolgung abgewehrt bzw. vertrieben werden. Hoffen wir, dass unser Brutpaar den Horst und damit das Gelege weiterhin erfolgreich verteidigt.

16. April 2016 - Am Horst kann beobachtet werden, dass die Altstörche Futter in den Horst würgen und nach einer Weile das Restfutter wieder aufnehmen und fressen. Ein deutliches Zeichen, dass Jungstörche im Horst sein müssen. Es konnte jedoch noch kein Jungstorch vom Wiesenbereich aus im Horst beobachtet werden.

21. April 2016 - Mit einem Spektiv (Optik mit starker Vergrößerung) konnten die ersten beiden Jungstörche im Horst beobachtet werden, als sie ihren Kopf kurzzeitig nach oben streckten. Vermutlich werden es aber noch mehr Jungstörche werden.

Wochen vom 18. April bis 30. April 2016 – Unsere Störche hatten schwere anderthalb Wochen. Bei nasskalter Witterung mit Nachtfrösten hat leider nur ein Jungstorch überlebt. Wie viele Eier im Horst waren ist uns nicht bekannt. Ein toter Jungstorch konnte beobachtet werden. Eventuell waren es doch nur zwei Jungstörche im Horst. Hoffen wir, dass wenigstens der überlebende Jungstorch durchkommt.

30. Mai 2016 – Gegen 15:00 Uhr wurde unser Jungstorch von Hr. Hillerich aus Groß-Umstadt beringt. Das Jungtier hat sich prächtig entwickelt. Wenn alles weiter normal verläuft, wird er ungefähr mitte Juni den Horst zu einem ersten Ausflug verlassen.

23. Juni 2016 – Unser Jungstorch hat den Horst verlassen und wird jetzt nur noch sporadisch zum Horst zurückkehren, vorwiegend zum Übernachten. Nach ca. anderthalb bis zwei Monaten wird er zu seinen Flug ins Winterquartier starten. Die Elternstörche bleiben dann noch eine Weile bei uns und erholen sich von den Strapazen der Aufzucht der Jungstörche, dann suchen auch Sie ihr Winterquartier auf.








Störche im Biotop "In den Stöcken" 2016

Anfang Februar tauchten bei uns die ersten Störche aus dem Winterquartier auf Ab 5. Februar ließ sich auf dem Horst ein Storchenpaar nieder (längere Verweildauer). Die Paarbindung wird immer fester und die Störche kopulieren häufig miteinander. Wir warten, dass der weibliche Storch (unberingt) mit der Eiablage beginnt. Ab 11. März sitzt immer ein Storch im Horst. Offensichtlich ist die Eiablage erfolgt und die Störche wechseln sich jetzt alle paar Stunden mit dem Brutgeschäft ab.

















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