Veranstaltungen 2017

Datum / Ort / Uhrzeit: Thema: Bemerkung:
     
Februar bis August 2017 Betreuung und Dokumentation des Storchenbrutpaares im Biotop "In den Stöcken" Jürgen Reinecke
     
13. Mai 2017 Naturschutzwartetreffen von 10:00 - 14:00 Uhr in Eppertshausen 2017 zum Thema: Zukunft der Wandervereine Im Haus der Vereine in Eppertshausen.
     
13. Mai 2017 Erste Exkursion in Eppertshausen um 14:00 Uhr "Schutzgebiete in Eppertshausen" Manfred Hechler
     
26. August 2017 Zweite Exkursion in Bad König um 10.00 Uhr „Windkraftstandort Bad König“ Manfred Hechler








Störche 2017

Storchentagebuch 2017 „In den Stöcken“

Die folgenden Daten beziehen sich auf längere Verweildauern der Störche auf dem Horst. Alle Datumsangaben können um einige Tage differieren.

03. Februar 2017 - Störche öfter auf Horst gesichtet.

10. Februar 2017 - Storch auf Horst, rechts beringt.

12. Februar 2017 - Storch auf Horst, unberingt.

❖ Es handelt sich vermutlich um das Storchenpaar aus dem Vorjahr. Der Ringcode konnte bisher noch nicht abgelesen werden. Das Paar muss von Beginn an den Horst gegen andere Storchenkonkurrenten verteidigen, was ihnen bisher erfolgreich gelingt.

17. Februar 2017 - Die Beringung des männlichen Storches konnte abgelesen werden. Es handelt sich um den Vorjahresstorch. Das Storchenpaar kopuliert fleißig und baut am Horst weiter.

11.-13. März 2017 - Unsere Störche beginnen mit dem Brutgeschäft. Das weibliche Tier legt jetzt an bis zu drei Tagen Eier. Beide Störche wechseln sich beim Brutgeschäft ab und das Gelege bleibt maximal 15 Minuten bei den derzeitigen Temperaturen unbesetzt. Wenn nichts Unvorhergesehenes passiert, ist mit dem Schlüpfen der ersten Jungstörche um Ostern herum zu rechnen (Brutdauer 30 bis 33 Tage). Bis die Jungstörche von unten zu beobachten sind, vergehen noch einmal bis zu drei Tagen.

24. März 2017 - Ruhiges Brutgeschäft im Horst. Gelegentlich müssen durchziehende Fremdstörche in der Nähe des Horstes durch Drohgebärden und lautes Klappern vertrieben werden.

21. April 2017 - Der erste Jungstorch wurde im Horst beobachtet. Wenn die Altstörche im Horst stehen, kann der Jungstorch für wenige Sekunden den Kopf hochstrecken, da das aber noch sehr anstrengend für ihn ist, fällt der Kopf gleich wieder zurück in den Horst.
Für die Elternstörche beginnt jetzt eine anstrengende Zeit. Während ein Storch immer im Horst sein muss, um die Jungstörche warm zu halten (hudern) und zu beschützen, schafft der andere Storch Nahrung für die Jungstörche heran. Bei diesen Tätigkeiten wechseln sich die Elternstörche regelmäßig ab. Nach ungefähr 60 Tagen werden die Jungstörche flügge.
Hoffen wir, dass die Jungstörche gesund und munter aufwachsen.

26. April 2017 - Mittlerweile sind, wenn man Glück hat, drei Jungstörche im Horst zu sehen.

24. Mai 2017 - Leider ist ein Jungstorch gestorben. Der Grund ist unbekannt.

31. Mai 2017 - Die überlebenden beiden Jungstörche wurden beringt. Damit sind sie für ihr weiteres Leben zu identifizieren, falls ihr Ringcode abgelesen und bei der Vogelwarte nachgefragt wird.

26. Juni 2017 - Der erste Jungstorch ist flügge und hat den Horst zu einem ersten Ausflug verlassen, der zweite Storch wird bald folgen. Dann kommen die Jungstörche nur noch selten zum Horst, meistens zum Übernachten. Ende August Anfang September verlassen uns die Jungstörche und ziehen ins Winterquartier. Die Altstörche folgen wenige Wochen später.

Flug ins Winterquartier - 32. Kw: Jungstörche, 36./37. Kw: Altstörche - Wenige Störche verweilen noch in unserer Gegend. Es muss abgewartet werden, ob diese Störche noch in ihr Winterquartier fliegen oder eventell bei uns überwintern.








Beringung der Jungstörche 2017

Nachdem noch in der Vorwoche leider ein Jungstorch verstarb, den Grund kennen wir nicht, konnte am 31. Mai die Beringung der verbliebenen zwei Jungstörche auf dem Horst im Biotop "In den Stöcken" erfolgen. Mit Hilfe eines Hubwagens mit Arbeitskorb der Nachbargemeinde Münster, konnte der Eppertshäuser Storchenhorst in 8 Meter Höhe durch den Beringer mühelos erreicht werden. Durch die Aktivitäten in der Nähe und am Storchenmast wurde der darauf befindliche Elternstorch vertrieben, er schaute sich das nachfolgende Geschehen im Fluge aus der Luft an. Im Horst zeigte sich dieses Bild der Jungstörche, die sich jedoch kurz darauf tot stellten (Akinese). Die Jungstörche sind in dieser Situation völlig unbeweglich. Der Groß-Umstadter Beringer Klaus Hillerich konnte mit der Beringung beginnen. Die Akinese hält bei den Jungstörchen ca. bis zur sechsten Lebenswoche an, danach versuchen sie sich durch hacken mit dem Schnabel zu wehren. Deshalb versucht man die Jungstörche möglichst innerhalb der ersten sechs Wochen zu beringen. Die Kennzeichnungsringe haben jeder einen eigenen Code, sodass jeder beringte Storch bei Wiederablesung durch die zuständige Vogelwarte identifiziert werden kann. Die Ringe bestehen aus Kunststoff und werden über einen Klickverschluss den Störchen schmerzfrei an einem Bein angebracht (in ungeraden Jahren wird am linken Bein beringt und an geraden Jahren am rechten Bein). Unsere Jungstörche tragen ihren Ring also am linken Bein. Nach der Beringung dauert es unterschiedlich lange Zeit bis das Totstellen (Akinese) der Tiere endet. Der größere der Jungstörche war sofort nach der Beringung wieder aktiv und munter, beim zweiten, etwas kleineren Jungstorch dauerte es fast eine halbe Stunde bis er wieder aktiv wurde. Als die Beringung beendet war und der Hubwagen sich entfernt hatte, kam auch sofort ein Altstorch zum Horst zurück, der das Geschehen die ganze Zeit aus der Luft beobachtet hatte. Die Störung am Horst durch die Beringung dauerte eine Viertelstunde, dann war auch für die Storchenfamilie der Alltag wieder eingekehrt.








Amphibien Monitoring 2016

Die Anlage für das Monitoring an der K180

Amphibien Monitoring 2016 an der Kreisstraße 180 - Katastrophales Ergebnis

06. Februar 2016 - Nachdem erste Braunfrösche und Molche bei der warmen Witterung der letzten Tage schon mit ihrer Wanderung zum Laichgebiet "Rallenteich" starteten, haben wir wieder einen Tunneldurchgang modifiziert, die Tiere, die diesen Tunneldurchgang durchqueren, werden in einen Eimer geleitet. Der Eimer wird zweimal täglich von den Helfern kontrolliert, die Amphibien bestimmt und gezählt, dann werden die Tiere am "Rallenteich" ausgesetzt.

12. Februar 2016 - Das Frühjahr mit warmen Tempertaturen lässt auf sich warten. Bei Nachttemperaturen um den Gefrierpunkt ist es den Amphibien noch einfach zu kalt für ihre Frühjahrswanderung zu ihrem Laichgebiet "Rallenteich". Damit keine anderen Tiere in den Eimer fallen und gefangen sind, haben wir den Sammeleimer mit einem Deckel verschlossen. So können wir uns die Kontrollgänge ersparen.

12. März 2016 - Da der Wetterbericht langsame Erwärmung mit gelegentlichen Niederschlägen vorher gesagt hat, haben wir den Sammeleimer wieder geöffnet und mit den täglichen Kontrollen erneut begonnen. Das bisherige Ergebnis betrug lediglich 6 Amphibien.

26. März 2016 - Endlich bewegen sich die Amphibien in Richtung "Rallenteich". Nachdem es an Karfreitag kräftig geregnet hat und die Temperaturen endlich steigen, fanden sich am folgenden Tag im Sammeleimer Kröten, Frösche und Molche. Wenn es noch ein wenig wärmer wird und die feuchte Witterung anhält, ist mit einer massiven Wanderung der Erdkröten zu rechnen.

14. April 2016 - Wir haben das Monitoring beendet, nachdem in der letzten Woche bei feuchtwarmer Witterung keine Amphibien mehr gewandert sind. Mit 173 eingesammelten Amphibien an diesem Tunnel haben wir ein katastrophales Ergebnis erreicht, für das wir bisher keine Erklärung haben. Vergleiche mit anderen Schutzzaundaten für dieses Jahr sind wegen fehlender Ergebnisse noch nicht möglich. Mehr Informationen unter Naturschutz/Amphibienschutz.








Natur des Jahres 2017

Titel : Art : Kontakt : Foto :(Aus urheberrechtlichen Gründen werden nur vereinseigene Fotos verwendet, wenn vorhanden)
Vogel des Jahres Der Waldkauz (Strix Aluco) Naturschutzbund Deutschland (NABU) - http://www.nabu.de  
Wildtier des Jahres Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) Schutzgemeinschaft Deutsches Wild - http://www.sdwi.de  
Kriechtier des Jahres Die Blindschleiche (Anguis fragilis) Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DHGT), Postfach 120433, 68055 Mannheim, Tel. 0621-86256490, gs@dght.de  
Lurch des Jahres Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde - http://www.dght.de
Fisch des Jahres Die Flunder (Platichthys flesus) Deutscher Angelfischerverband (DAFV), Weißenseer Weg 110, 10369 Berlin, Tel. 030-97104379, info-berlin@dafv.de  
Insekt des Jahres Die Gottesanbeterin (Mantis religiosa) BFA Entomologie im NABU, c/o Werner Schulze, Samlandweg 15a, 33719 Bielefeld, Tel. 0521-336443, WSchulze@entomon.de  
Schmetterling des Jahres Die Goldene Acht (Colias hyale) BUND - NRW - http://www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de  
Spinne des Jahres Die Spaltenkreuzspinne (Nuctenea umbratica) Arachnologische Gesellschaft e. V. - http://www.arages.de  
Weichtier des Jahres Die Schöne Landdeckelschnecke (Pomatias elegans) Kuratorium Weichtier des Jahres -  
Das Höhlentier des Jahres Die Vierfleck- Höhlenschlupfwespe (Diphyus quadripunctorius) Verband für Höhlen und Karstforscher http://www.hoehlentier.de  
Gefährdete Nutztierrasse des Jahres Deutsche Pekingente, Orpingtonente und Warzenente Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. - http://www.g-e-h.de  
Baum des Jahres Die Fichte (Picea abies) Kuratorium Baum des Jahres - http://www.baum-des-jahres.de  
Blume des Jahres Der Klatschmohn (Papaver rhoeas) Stiftung Naturschutz Hamburg - Stiftung Loki Schmidt - http://www.stiftung-naturschutz-hh.de  
Orchidee des Jahres Das Weiße Waldvögelein (Cephalanthera damasonium) Arbeitskreis Heimische Orchideen - http://www.orchideen-freunde.de  
Wasserpflanze des Jahres Der Flutende Hahnenfuß (Ranunculus fluitans) Förderkreis Sporttauchen - http://www.foerderkreis-sporttauchen.de  
Pilz des Jahres Das Judasohr (Auricularia auricula-judae) Deutsche Gesellschaft für Mykologie - http://www.dgfm-ev.de  
Flechte des Jahres Hepps Schönfleck (Variospora flavescens) Bryologisch-Lichenologische Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa -  
Moos des Jahres Das Weiche Kammmoos (Ctenidium molluscum) Bryologisch-Lichenologische Arbeitsgemeinschaft für Mitteleuropa -  
Regionale Streuobstsorten des Jahres Der Wetzlarer Hartapfel (Hessen) Landesgruppe Hessen des Pomologenverein (HE)  
Gemüse des Jahres Die Steckrübe oder Kohlrübe (Brassica napus ssp. napobrassica L) Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt - http://www.nutzpflanzenvielfalt.de  
Heilpflanze des Jahres Das Gänseblümchen (Bellis perennis) NHV Theophrastus - http://www.nhv-theophrastus.de
Arzneipflanze des Jahres Der Saathafer (Avena sativa) Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen",  
Giftpflanze des Jahres Das Tränende Herz (Lamprocapnos spectabilis) Botanischer Sondergarten Wandsbeck - http://www.botanischer-sondergarten.hamburg.de
Staude des Jahres Die Bergenie (Bergenia) Bund der Staudengärtner - http://www.stauden.de  
Boden des Jahres Der Gartenboden Boden des Jahres ist eine gemeinsame Aktion des Kuratoriums Boden des Jahres, der Aktionsplattform Bodenschutz (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft, Ingenieurtechnischer Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V., Bundesverband Boden e.V.) und dem Umweltbundesamt. http://www.bvboden.de/aktuelles/boden-des-jahres  
Flusslandschaft des Jahres Die Trave Naturfreunde Deutschlands - http://www.naturfreunde.de  




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